Chinolin.
607
saurem Chinolin erstarrt die Flüssigkeit, aus verdünnten Lösungenwerden schöne gelbe Säulen erhalten. Gr. Williams.
Williams.Bei 100°.
18 C
103
32,05
31,87
N
14
4,15
8H
8
2,37
2,77
2 CI
71
21,07
20,97
2 ür
120
35,61
2 0
16
4,75
Cn>NH , HCl,Ur 3 C10 2 337 100,00
Das Chinolin erzeugt mit Dreifach-Chlorantimon weifsen Nie-derschlag, der, in kochender Salzsäure gelöst, beim Erkalten in Kry-stallen erhalten wird. Hofmann.
Chlorcadmimn-salzsaures Chinolin. —- Die concentrirfeu Lösungender beiden Salze erstarren beim Zusammenbringen zum Brei, die ver-dünnten scheiden vveifse, luftbeständige, zolllange Nadeln ab, die bei100° 2 At. Aq. verlieren, dann aus C 18 NH 7 ,HCl,2CdCl bestehen undhöherer Temperatur sich vollständig verflüchtigen. Löst sich we-n 'g in Weingeist. Williams.
Mit Einfach-Chlorzinn erzeugt salzsaures Chinolin gelbes, spä-ter . kryslallisch werdendes, schweres öel, das sich schwierig in Wein-geist lost. Hofmann.
Chinolin fällt aus schwefelsaurem Kupferoxyd leichten blauen,beim Kochen unveränderlichen Niederschlag. Hofmann. Wässriges Chi-nolin fällt nicht Kupfervitriol. Gebhardt.
Chlorquecksilber - Chinolin. — Quecksilberchlorid bewirkt insalzsaurem Chinolin weifsen, nicht krystallischen Niederschlag, diedavon getrennte Flüssigkeit setzt beim Verdunsten atlasglänzendefüttern ab. Gerhardt. Der vveifse Niederschlag löst sich leicht beimErwärmen und scheidet sich beim Erkalten in schönen, perlglänzen-den Schuppen ab, die schon bei wenig über Mittelwärme rolh, dannschwarz werden. Bromeis. Schmeckt sehr bitter, unangenehm me-tallisch, riecht nach Chinolin. — Man fällt die Lösung des Chinolinsin viel Weingeist mit Quecksilberchlorid. (Bei zu wenig Weingeistwürde eine schmierige Masse entslehen.) Weifser, krystallischer Nie-derschlag, der durch kochendes Wasser nicht zersetzt wird. Hofmann.
18 C
108
27,00
Hofmann.
26,49
N
14
3,50
7 H
7
1,75
2 CI
71
17,75
17,57
_ 2 Hg
200
50,00
49,90
Cis'NHi,2HgCl
400
100,00
Dreifach-Chlorgold-salzsaures Chinolin. — Chinolin und salz-saures Chinolin Kilt Dreifachchlorgold weifs. Gerhardt. — Schlanke,kanariengelbe, völlig luftbeständige Nadeln, die, bei 100° getrocknet,Proc. Gold halten, also C I8 NH 7 ,HCl+AuCl 3 sind (Rechnung^ 42,0 Proc. Au). Löst sich wenig in Wasser. Williams,