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Stammkern C 18 H 6 ; Stickstoffkern C 18 NH 5 .
Chlorplatin-saksaures Chinolin. — Man löst rohes Chinolin iuwenig überschüssiger Salzsäure und fügt Platinchlorid hinzu, wo so-gleich gelber (krystallischer, Hofmann, Bromeis) Niederschlag entsteht,den man auf dem Filter sammelt und aus kochendem Wasser um-krystallisirt, welches beim Erkalten goldgelbe Nadeln absetzt. Ger-hardt, Bromeis. Platinsalmiak und andere Verunreinigungen blei-ben auf dem Filter zurück, Gerhardt, scheiden sich zuerst aus denLosungen ab. Bkomeis. Hofmann wäscht das Salz mit Aetherweiu-geist, da Wasser und Salzsäure etwas lösen. — Scheidet sich, wennrein, beim Erkalten der heifs gesättigten Lösung sogleich krystallischab, so dass die überstellende Flüssigkeit klar bleibt. Gerhardt.
Goldgelbe Nadeln, Gerhardt, schöne, büschelförmige Säulen.Bromeis. Orangegelb, etwas heller als Chlorplatiu-salzsaures Anilin-Verliert bei 100° kaum an Gewicht. Hofmann. Löst sich in 893 Th-Wasser von 15°,5, Williams; die wässrige Lösung, so wie die inverdünnter Salzsäure setzt beim langsamen Verdunsten Warzen ab.Hofmann. Löst sich leicht in kochendem Wasser. Gerhardt, Bromeis-Löst sich wenig in Weingeist und Aelher. Hofmann.
Bei 100°.
Gerhardt. Bromeis. Hofmann. Williams.aus Chinin, a. Cinchonin, a. Kohlentheer. a. Cinchonin
Mittel.
Mittel.
Mittel.
18
C
108
32,19
32,65
33,36
32,06
32,36
N
14
4,17
4,42
4,06
8
H
8
2,39
3,19
2,74
2,58
2,74
Pt
98,7
29,51
27,94
28,33
29,19
29,29
3
CJ
106,5
31,44
30.96
C‘»NH',HC 1 +PC 12 335,2 100,00
Hält, aus Cinchonin erhalten, 27,Ö9; aus Strychnin 27,58 Proc. Platin. Ger-hardt. Enthält nach Williams immer Lepidinplatinchlorid, wenn diese Basenicht durch fractionirte Destillation abgeschieden wurde. Auch Laurent be-obachtete, dafs das von ihm aus Chinin dargestelite Chinolinplatinchloridzweierlei Krystallc enthielt.
Salzsaures Chinolin-Palladiumchlorür. — Chinolin fällt Chlor-palladium wie Anilin. Hofmann. Kastanienbraune Krystalle, die 20,96Proc. Pd. halten, also C 18 NH 7 ,HCl,PdCl sind (Rechnung = 21,18 Proc.)-Löst sich nur wenig in Wasser. Williams.
Oxalsaures Chinolin. -- Feine Nadeln, die in Berührung mitfeuchter Haut phosphorartig riechen. Krystallisirt leicht, Runge-Verworrene, strahlige, schmierige Masse, die sich leicht in Wasser,Weingeist und Aether löst. Hofmann. — Zweifach. Aus 24,3 Tbl-Chinolin und 16,5 Th. trockner Oxalsäure durch Verdunsten derLösungen in wenig Wasser erhalten, weisse, weiche, krystalliscbeMasse, nach wiederholtem Umkrystallisiren aus Weingeist in seiden-glänzende Nadeln übergehend, die aus C ls NH 7 ,C 4 H 2 0 8 bestehen undsich bei 100° unter Entwicklung von Chinolin zersetzen. Williams-
Anilin haltendes Chinolin iu Weingeist oder Aether gelöst und BUweingeistiger Oxalsäure versetzt, setzt nach einigen Stunden fast alles oxal-saure Anilin ab, während alles oxalsaure Chinolin in Lösung bleibt. Hofmann-