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V.) Zeitalter der quantitativen Uiitersuchnngen.
dein letzten Jqhrzehend des vorigen Jahrhunderts an der Chemie widmete, G»y,°n d-lernte sie allein kennen, da die Lehrbücher des antiphlogistischen Systems,welche sich alle ihrer bedienten, damals die besonders benutzten Quellen deschemischen Studiums waren. Durch nichts hat sich die Vorzüglichkeit dieserNonienclatuc mehr dargcthan, als daß sie nach so vielen Jahren, wo dieChemie durch eine ungemeine Anzahl der verschiedenartigsten Entdeckungenerweitert worden ist, doch noch ihre Brauchbarkeit sich behauptet, daß sie, wieste ihre Naturgemäßheit durch die Fähigkeit, sich in alle Sprachen leicht über-tragen zu lassen, bezeugte, so auch allen folgenden Entdeckungen sich mitLeichtigkeit anschmiegte, und zur Bildung von Namen für Verbindungen sichfähig erwies, deren Existenz zur Zeit ihrer ersten Aufstellung nicht geahnetwerden konnte.
Die literarischen Leistungen Guytonde Morveau's, so weit sie Echmxn.die Chemie angehen, sind theils einzelne Abhandlungen, theils größere zusam-menhangende Darstellungen. Jene sind in beträchtlicher Anzahl zerstreut inden Memoiren der Akademie zu Dijon, besonders für die Jahre 1782 bis1785; in dem dnurual dc kll)'8iguc, besonders für die Jahre von 1774dis 1794; und in den banales dc Clümic, an welchen er schon bei ihrerGründung (1789) als Mitherausgeber Antheil hatte, und denen ernoch gegen das Ende seiner Lebensjahre Aufsätze einverleibte. Das I'-ul-letin des Sciences dc la societe plulomatiguc und das (1797 gegründete)dournal <Ie l'ccolc pol^teclmigue enthalten gleichfalls Aufsätze von ihm;die Schriften der ältern Pariser Akademie nur in der Abtheilung, worin dieArbeiten fremder Gelehrten aufgenommen wurden (i>Ic'iuoircs prcscatcsa I'Ac:xIiim!e par divers 8ovanls), da er nie Mitglied dieser Anstalt war;dem Nationalinstitut hingegen gehörte er seit der Errichtung desselben an.
Auch in den Denkschriften einiger fremden Akademien finden sich Abhand-lungen von ihm, so in denen der Stockholmer (für 1764 — 1787 u. a.) undder Turiner (für 1788, 1789 u. a.). — Von selbstständigen Werken pu-blicirte er zuerst 1772 Vizrcssious scadc'iuigucs ou lilsssis sur guclgucsbujctz dc Itlivsigu e, dc Clümic ct d'llistoirc naturelle ; hier zeigte er sich nochganz als Anhänger der phlogistischen Theorie und suchte namentlich die Mög-lichkeit zu beweisen, daß ein Körper in Verbindung mit Phlogiston wenigerwiegen könne, als im isolirten Zustande.— Die schon erwähnten Elementsde cli^mlc-, pour servir aux Cours ^uliiics dc l'/lcadcmic de
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