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Cererde; Thorerde; Kieselerde.
Erde einen Namen zu geben; die Herausgeber der ^.nnsles <ie cbimienannten sie von ihrer Eigenschaft, süß schmeckende Salze zu bilden, Gly-cinerde, zu Deutsch Süßerde (^vxvx, süß). Die deutschen Chemiker(namentlich Link 1709 und Klaproth 1800) verwarfen diese Benen-nung, weil noch andere Körper süße Salze bilden, und schlugen dafür dieBezeichnung Beryllerde vor.
Ueber die Redaction dieser Erden vergl. Seite 60 im III. Theil.
Klaproth untersuchte 1803 das jetzt als Ceric benannte Mineralvon der Bastnasgrube bei Riddarhyttan in Schweden (dieses war früherfür Tungstein gehalten, aber von den Brüdern d'Elhujart 1783 alsverschieden davon erkannt, sodann von Bergman für eine Verbindungvon Kieselerde, Eisen und Kalkerde gehalten worden), und fand darin ei-nen neuen eigenthümlichen erdartigen Bestandtheil, welchen er von seinerEigenschaft, bei dem Glühen hellbraun zu werden, Ochroiterde und dasMineral selbst Ochroit nannte. Gleichzeitig untersuchten dasselbe Mine-ral Berzelius und Hisinger, entdeckten gleichfalls den neuen Bestand-theil, betrachteten ihn aber als ein Oxyd, dessen Metall sie nach dem da-mals von Piazzi (1801) neu entdeckten Planeten Ceres Cerium, dasMineral selbst Cerit, nannten; sie fanden, daß verschiedene Oxydations-stufen dieses Metalls existiren. Klaproth trat diesen Ansichten bei,nannte aber das Metall Eererium. Mosander's Arbeiten darüber, daßdie früher für rein gehaltenen Verbindungen des Ceriums Gemenge ausVerbindungen dreier Metalle, des Ceriums, Lanthans und Didyms, sind,gehören der neuesten Zeit an.
Ich habe schon im III. Theil, Seite 54, angeführt, daß Berzeliusfrüher einen Körper für eine eigenthümliche Erde ansah und als Thorerdebezeichnete, welchen er später als basisch-phvsphorsaure Ackererde erkannte.1828 entdeckte er in einem (seitdem als Thorit benannten) Mineral ausder Nahe von Brevig in Norwegen eine eigenthümliche Erde, welche erjetzt als Thorerde unterschied, da sie mehrere Eigenschaften zeigt, welche derfrüher so benannten Substanz beigelegt wurden.
Die an Kieselerde reichen Mineralien wurden schon frühe wegen ih-rer Harte und ihrer Anwendbarkeit zur Glasbereitung unterschieden. Ein
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