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Alkali oder dem Glase bei dem Zusammenschmelzen mittheile, erkennen lasse.Eronstedt, welcher in dem Braunstein nichts anderes Metallisches alsetwas Zinn zu finden glaubte, zahlte ihn 1758 zu den Erdarten, undSage gar zu den Zinkerzen. Zwischen diesen verschiedenen Ansichtenschwankten die der anderen Mineralogen, von denen indeß der größereTheil sich übereinstimmend mit Pott aussprach. I. G. Kaim gabin seiner Dissertation tie metailis ciubÜL 1770 davon Nachricht, daß eraus Braunstein mit schwarzem Fluß bei starkem Feuer ein bläulich-weißes brüchiges Metall erhalten habe, aber seine Angaben fanden keineBeachtung.
1774 erschien endlich Scheele's Abhandlung, welche genügende Be- r»id-ck»„gweise für den Gehalt des Braunsteins an einem eigenthümlichen Metallenthielt. Scheele behandelte den Braunstein mit den verschiedenartigstenReagentien; vorzüglich hob er hervor, daß der Braunstein eine starke Anzie-hung zum Brennbaren habe (brennbare Körper leicht oxydire oder sauerstoff-reich sei), und daß der Braunstein sich mit keiner Saure zu einer farblosenAuflösung verbinden könne, ohne Brennbares aufgenommen (eine Desoxy-dation erlitten) zu haben; die Auflösungen, in welchen Braunstein ohneBrennbares aufgenommen zu haben enthalten sei, seien blau oder roth.
Ueber die Grundmischung des Braunsteins blieb Scheele noch ungewiß;die in diesem Mineral enthaltene Erde (das Manganoxydul) schien ihm ammeisten Aehnlichkeit mit der Kalkerde zu haben, und selbst eine Umwand-lung der ersteren in die letztere schien ihm möglich. Aber noch in dem-selben Jahre zeigte Berg man, hauptsächlich aus Scheele's Versuchen,daß mit großer Wahrscheinlichkeit in dem Braunstein ein neues Metallenthalten sei; er hob besonders hervor, daß der Braunstein die Glasflüssefärbe und daß seine Auflösungen durch Blutlaugensalz gefällt werden, Ei-genschaften, welche seiner Meinung nach aus einen Metallkalk und nichtaus eine Erde hinweisen. Noch in demselben Jahre konnte er auch mel-den, daß Gähn die Reduction des Braunsteinmetalls wirklich bewerkstelligthabe.
Das neue Metall wurde nach den abweichenden Bezeichnungen für «»»nmmg i.ff.i-Braunstein verschiedenartig benannt. Im Deutschen wurde es als Braun-steinkönig und Braunsteinmetall unterschieden, im Lateinischen durch Berg -man als Magnesium. In anderen Sprachen, wo die Aehnlichkeit derBezeichnungen für Braunstein und Biltererde (schwarze und weiße Magnesia^