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Mangan; Arsenik.
1672 der Hydrophan von dem polnischen Leibarzt Andreas CnoeffelM,u,g<ms->,r>«>m?
iibermangansailres
unter diesem Namen beschrieben wurde.
Die Ursache der Farbenveranderung des mineralischen Chamäleons wirdvon den auf Scheele folgenden Schriftstellern sehr verschieden angegeben.
Einige, wie z. B. Fourcroy (1793), gaben sehr oberflächlich an, verschie-dener Gehalt an Sauerstoff, Wärmestoff und vielleicht an Stickstoff mögedie verschiedene Färbung bedingen; andere, wie z. B- Bucholz (1809),meinten, in der grünen Auflösung sei eine niedrigere Oxydationsstufe, alsder Braunstein, enthalten, und das Rothwerden beruhe auf Sauerstoffab-sorption aus der Atmosphäre. Zu richtigeren Ansichten hierüber leiteten erstdie Untersuchungen von Chevillot und Edwards. Diese fanden 1817,daß sich bei dem Glühen von Braunstein mit Kali kein Chamäleon bildet,wenn aller Sauerstoff der Luft abgeschlossen ist, daß die Bildung leichter imSauerstoffgas als in der atmosphärischen Luft erfolgt, und daß dabei stetseine Sauerstoffabsorption stattfindet. Sie beobachteten, daß sich bei Anwen-dung von mehr Braunstein und weniger Kali unmittelbar eine rothe Ver-bindung bildet, welche man krystallisirt erhalten kann, und worin das Kalineutralisier ist. 1818 fanden sie, daß auch Natron, Baryt und Strontianmit Braunstein unter Sauerstoffabsorption Salze bilden. Sie schloffen, daßsich bei diesen Operationen der Braunstein iweine Säure, die Mangansäure,verwandle (welche sie jedoch nicht isoliren konnten), und daß die grüne Auf-lösung des Chamäleons sich von der rothen durch größeren Kaligehalt unter-scheide. Forchhammer unterschied zuerst 1820 in dem grünen und demrothen Chamäleon zwei verschiedene Säuren des Mangans; Mirscher-lich bestimmte 1830 die richtige Zusammensetzung derselben; seine Unter-suchung wurde 1832 ausführlicher bekannt.
Von den Arsenikverbindungen waren am ersten die mit Schwefel be- A-s,ni>.kannt. Das gelbe und das rothe Schwefelarsenik wurden von den Alten »u, »k-s'mdunz.nnicht unterschieden; für beide gebrauchten die Griechen die Bezeichnungenund «yykvrxov oder wpSLvrxov; die erstere findet sich schonbei Aristoteles im 4. Jahrhundert vor Chr., die zweite bei seinemSchüler Theophrastos. Im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung giebtDioskorides weitläufigere Nachrichten über Arsenik und Sandarach;