Band 
Vierter Theil.
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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.

schemt nach seiner Beschreibung vorzüglich Auripigment, dieses Neal-»,'ffn "-n!""'" 6"^ gewesen zu sein; wenigstens giebt er von dem Arsenik an, das beste seirH Ayott, goldahnlich an Farbe, von der Sandarache, man ziehevor rr)v xoerrexopi) Xtur-«j3o:pr^ov6«v r?)v die gesät-

tigt röthliche, dem Drachenbiuk an Farbe ähnliche. In chemischer Bezie-hung berichtet er nur, man röste das Arsenik, indem man es in einem irde-nen Geschirr erhitze, bis es brenne und die Farbe verändere, ohne daß jedochangegeben wird, welche neue Eigenschaften ihm hierdurch zukommen. Ueberdie giftige Wirkung des neu entstehenden Körpers sagt Dioskoridesnichts, ebensowenig Plinius, welcher letztere übrigens auch mittheilt, ver-fälschte ssnclsraclia werde aus gebranntem Bleiweiß (Mennige) bereitet.Für arsenicum wird auch schon von Plinius und Vitruv die Bezeich-nung auripiAmentum gebraucht.

Eine bestimmte Kenntniß des weißen Arseniks oder der arsenigen Saucefindet sich zuerst bei Geber im 8. Jahrhundert. In den lateinischen Ueber-setzungen seiner Schriften wird dieser Körper von dem Schwefelarsenik nichtdurch einen besonderen Namen unterschieden, sondern nur als sublimirter Ar-senik bezeichnet; es scheint, daß Geber die arsenige Säure durch Verbren-nen des Schwefclarseniks und durch Auffangen dessen, was dabei sublimirt,erhalten habe, und richtig bemerkt er, dieser Sublimat sei nur flüchtig, abernicht mehr verbrennlich, wie es der Körper doch war, aus dem er entstanden;guoü vero per sudlimslionem removestur, palet experimento, Huoniamsrseaicum, guoä prius ante sui «udlimstionem impurum erst, postejus suklimationem inflsmmsri se von permiltit, secl solummoüo xineinflammatioue receclit, sagt er in seiner Lumina perkectionis ma^isterir.Uebrigens unterscheidet Geber ein (natürliches Schwefel-) Arsenik citrinumet rubeum. Vollständiger unterschied Avicenna im 11. Jahrhundert(wie Berg man in seiner Abhandlung über den Arsenik mittheilt, ohnedaß ich jedoch angeben kann, in welcher Schrift sich die angeführte Stellebefindet, und mit welchem Rechte diese Schrift Avicenna zugeschriebenwird) gelben, rothen und weißen Arsenik, und macht auch aus die giftigenEigenschaften des letzteren und seines Sublimats aufmerksam: ^rsenicumaliuü est aldum, aliurl citrinum, aliuü rulieum. l^Idum ex eo inter-ücit, et sublimatum ex en interücit. Der weiße Arsenik ist allen abend-ländischen Alchemisten bekannt. Im 15. Jahrhundert spricht BasiliuSValentin» s über den Arsenik im Allgemeinen in seiner »Wiederholung