Arsenik.
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deS großen Steins der uralten Weisen--: »In seiner Farbe ist der Arsenicusweiß, gelb und roth; er wird sublimirt für sich ohne Zusatz, und auch mitZusatz nach vielerlei Manier. Allein so er durch Saltz und den Llsrtem(Eisen) aufgetrieben wird, ist er durchsichtig wie ein Krystall anzusehen.«
Wie der Arsenik eine Bezeichnung für ein hypothetisches Element derMetalle abgab, wurde bereits bei den Ansichten über die Zusammensetzungder Metalle, Theil III, Seite 97, angeführt.
Ueber die Eonstitution des Arseniks (wir müssen dies Wort vorerst Ansi.l,»,,noch in der unbestimmten Bedeutung der früheren Zeit nehmen) hatten sehrlange viele Chemiker dieselbe aber gleich irrige Ansicht, er sei etwas Ähn-liches wie Schwefel. Es scheinen zu dieser Meinung Beobachtungen anSchwefelarsenik geführt zu haben, und spater die Wahrnehmung, daß derArsenik wie der Schwefel die Metalle vererzt. So sagt schon Geber, derArsenik sei dem Schwefel ganz ähnlich (vergl. Theil III, Seite 97); ebensoAvicenna. Spater gab man genauer an, der Arsenik bestehe zum größ-ten Theil aus Schwefel. Libavius sagt um 1600 in einer Abhandlungnatura metsllorum: ^.rseaicriin 68t sriccus mineralis pin^uis, in-Osmmsdills, viciiius gulpiiuri, viruieatior tsmen ob salem conjuiictum;constsns pinAuetiiüiiie sulplrarea, psrico et spirita salis.
N. Lemery meint in seinem Loars llo cd)-mie (1075): I/arsenic estuns msiiere minersle composee cle beaucoup <1e soulkre et <1e guel-gues sels csustigues. Ernstlich bestrikt Kunkel in seinen »Anmerkungenvon denen krincipiis cd^micis« (1677), daß der weiße Arsenik Schwefelenthalte oder dem Schwefel ähnlich sei. — Auch spatere Chemiker meinten,ähnlich wie Libavius, in dem weißen Arsenik seien salzartige Stoffe ent-halten; namentlich schien ihnen die Auflöslichkeit desselben in Wasser diesesanzuzeigen. So deutete auch Becher darauf hin, es möge Salzsäure darinenthalten sein; in Neumann's mediciniscker Chemie (1749) ist die An-sicht ausgesprochen, er enthalte Schwefelsäure; der Bergrath Pörner zuFreiberg äußerte noch 1771 in seinen Anmerkungen zu Baume's Ab-handlung vom Thon, in dem Arsenik befinde sich eine mit Salz- und Vi-triolsaure genau verbundene kieselartige Erde.
Früher erscheint indeß auch schon die richtigere Meinung, der Arsenikw,rd,>, »,§
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sei eine metallische Substanz, sowie auch die Metallisation des gemeinen s-->"Arseniks schon lange bekannt ist. In Geber's Schrift äe korascidur