Band 
Vierter Theil.
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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.

A,s„,ns.>u„ und zu einem feuerfesten Salze vereiniqt werden könne. N. Lemery beschreibt

ihre Verbindungen.

in seinem Cours cle cb)-mie ein Präparat, das er srsenic csustiquenannte, und welches aus arfeniksaurem und schwefelsaurem Kali mit über-schüssigem Alkali bestand; es wurde durch Verpuffen von weißem Arsenikund Schwefel mit Salpeter und längeres Glühen des entstehenden Körperserhalten. Glauber hatte in seinen novis kuruis pllilosopsiicis (1648)eine Methode angegeben, Salpetersäure durch Destillation von Salpeter mitweißem Arsenik zu bereiten, aber er untersuchte den Rückstand in der Re-torte nicht. Mac quer entdeckte 1746, daß in diesem Rückstände eineigenthümliches krystallisirbares Salz enthalten sei, welches er sei ueutrearsenical, arsenikalisches Mittelsalz, nannte; 1748 stellte er auch das arse-niksaure Natron dar. In seinem Victionnslre sie c6/,nie theilte er 1778die Beobachtung mit, bei starker Erhitzung des weißen Arseniks mit (unrei-ner?) Vitriolsäure habe er einen feuerfesten glasartigen Rückstand erhalten,welcher an der Luft langsam zu einer starken Säure zerflossen sei. Er haltehier vielleicht Arseniksäure*), allein ohne sie als die Säure zu erkennen,welche in den von ihm entdeckten Salzen enthalten ist, obgleich damals be-reits Scheele die Entdeckung dieser Säure gemacht hatte. Scheele be-schrieb 1775, wie der weiße Arsenik noch weiter dephlogistisirt werden könne.Er bewirkte dies, indem er in ein Gemenge von weißem Arsenik und Was-ser Chlor leitete, und auch durch Behandeln des weißen Arseniks mit Kö-nigswasser. Er nannte den entstehenden Körper Arseniksäuce und beschriebseine Salze und sein Verhalten zu anderen Substanzen vollständig.

*) Aus dem Tagebuche, welches Cavendish über seine chemischen Arbeitenführte, und das theilweise in dem keport ok tko kritisk Association kor tke>ävancer»ent ok Science kor 1839 veröffentlicht wurde, geht hervor, daßCavendish bereits um 1764 die Arseniksäure sehr genau kannte. Er stelltesie dar durch Erhitzen des weißen Arseniks mit starker Salpetersäure, underhielt nach dem Abdampfen einen festen Körper, welcher die Feuchtigkeit ausder Luft anzog, wenig Wasser zur Lösung brauchte, sich als eine ziemlichstarke Säure erwies, und mit Kali das gewöhnliche (Macq uer'sche) Mit-telsalz gab. Er erhielt dem Gewichte nach mehr Arseniksäure, als er arse-nige Säure angewandt hatte, und schloß, dies rühre von der Aufnahme vonWasser her, denn von der Abwesenheit der Salpetersäure in der von ihmdargestellten Arscniksäure überzeugte er sich durch einen besonderen Versuch.Er stellte noch mehrere Beobachtungen an dieser Säure an, welche er alsurscnicul acill bezeichnete, und von der er glaubte, sie enthalte weniger Phlv-giston, als der weiße Arsenik. Von allen diesen Versuchen publicirte eraber nichts.