Antimon.
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auch Realgal) wird auch gleichzeitig rie.iesl oder rismsllmn gebraucht. (Die B-n-miung »-r
Arsenikverb'"""^
Schreibarten für dieses Wort sind sehr verschieden; Libavius nennt in o-->.seiner Ü.IcI>)i»ia s1595) rnsa^aOan, , Räuschgäl, i<I ost srsonicuni aitri-unm vel ssuüaraaiia. Kit ex »rsenieo et auripi^iliento coxkusis.r!«»,» ß:,»i «criiiunt.) Die meisten dieser Benennungen gingen sowohl aufrothes als auf gelbes Schwefelarsenik; nur Realgar und Auripigment (auSdem französischen orpiment machte man auch Operment) wurden bestimmterunterschieden. — Der weiße Arsenik hieß vorzugsweise Arsenik bis zu derEinführung der antiphlogistischen Nomenclatur (1767), wo mit diesemWorte bezeichnet wurde, was bisher stets Arsenikkönig genannt worden war.
Der weiße Arsenik hieß jetzt Arsenikoxyd; Fourcroy benannte ihn um 1800zuerst als acide arsenivux. Die Arseniksäure erhielt ihre jetzige Bezeichnungsogleich bei ihrer Entdeckung durch Scheele.
Den Alten bereits war das natürlich vorkommende Schwefelantimonbekannt, welches überhaupt der Ausgangspunkt für die Darstellung undUntersuchung der Antimonverbindungen gewesen ist. Die chemische Bear-beitung dieses Körpers beschrankte sich im Alterthume auf wenige einfacheOperationen, Rösten und Aehnliches; arzneilich wurde er nur äußerlich ange-wandt. Präparate desselben innerlich anzuwenden versuchte zuerst BasiliuSValentin» s, welcher gegen das Ende des 15. Jahrhunderts in seinem»Triumphwagen des Antimon«« die chemische Geschichte dieses Metalls voll-ständiger gab, als sie damals für irgend ein anderes vorlag. Seinem Bei-spiel folgten Paracelsus und alle Jatcochemiker, so daß die innerliche An-wendung der Antimonpräparate einen bedeutenden Streitpunkt in dem Kam-pfe der Jatcochemiker und der Anhänger der alten Galenischen Schule ab-gab. Es mußte hierdurch stets wieder die Aufmerksamkeit aus die Bereitungantimonialischec Heilmittel gerichtet werden, und die unter den Anhängernund Nachfolgern des Paracelsus herrschende Unsitte, daß jeder nach eig-nen Geheimmitteln strebte, trug gleichfalls dazu bei, daß bald von dem An-timon mehr Präparate als wirksame Arzneien angepriesen wurden, als vonirgend einer andern Substanz. Außerdem arbeiteten auch die Alchemistenseit Basilius Valentinus eifrig in dem Antimon und entdeckten vieleneue Verbindungen desselben, welche arzneilich anzuwenden man gleichfalls
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