Band 
Vierter Theil.
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Antimon; Tellur.

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sublimirt worden, und gutes Spießglas auch so viel; die reib unter einander C,,,°ran,m>°nund distillire sie; — solch Oehl ist erstlich weiß, und gesteht wie Eis odergeronnene Butter--; er erwähnt auch der Destillation des Spießglanzes mitSalz und Töpferthon, oder mit Salzsäure. — Diesem Präparat blieb dieBenennung Imtvr»,» sntimonii; die Theorie bei seiner Bereitung mittelstSublimat gab Glauber 1648 in seinen oovis lurnis pbilosopkicis (vergl.

Theil II, Seite 302), welcher auch zuerst die bis dahin gehegte Ansicht wi-derlegte, das so dargestellte Chlorantimon sei quecksilberhaltig; er brachteauch die anderen schon von Basilius angedeuteten Methoden in Anwen-dung, die Antimonbutter darzustellen mittelst Spießglanz, Kochsalz und Vi-triol, oder aus Spießglanzblumen und Salzsäure.

Nach der eben erwähnten irrigen Ansicht war namentlich die Sub-stanz benannt worden, welche Wasser aus Antimvnbutter niederschlägt. —

Schon Basilius Valentinus sagt in dem Triumphwagen des Anti-mon«, aus dem Destillat von Spießglanz mit starker Salzsäure präcipitiregemeines Wasser ein weißes Pulver. Paracelsus bezeichnete dieses alsein Quecksilberpraparat; seine Arcbidoxs enthalten die Vorschrift, Subli-mat mit Antimon zu destilliren und das Product mit Wasser zu coaguliren,so habe man den mercori,,,,, virao. Gegen das Ende des 16. Jahrhun-derts wurde diese Arznei hauptsächlich durch Victor Algarotus, einenArzt zu Verona, in Gebrauch gebracht, nach welchem es auch später alskulviz AlAsrot, gewöhnlich bezeichnet wurde, obgleich es von ihm selbstpulvis .'MAkIicus genannt worden war. Uebrigens hatte, namentlich im17. Jahrhundert, fast jeder bedeutendere Jatrochemiker einen eigenen Na-men für dieses Präparat.

Das Fünffach-Chlorantimon entdeckte H. Rose 1835.

Das Gediegentellur aus Siebenbürgen war von den früheren Mine- r-nur.ralogen als a,ir,im paradox,,m oder Metall,,,,, proldemsilcnm bezeichnetworden, ohne daß man über seine chemische Natur genauere Untersuchungenangestellt hätte. Dies versuchte zuerst 1782 der österreichische BergbeamteMüller von Reichenstein; er fand darin ein Metall, welches von Wis-Muth und Antimon, denen es allein verglichen werden konnte, doch ver-schieden war, und welches er für ein eigenthümliches hielt. Zur Entscheidung