Zink.
Nö
Es se, klingend, weshalb es die Spanier lintinoro nennen sollen (tintiii- i.«
Zinks als -ineS ei
ULre, klingen; ist die Benennung nicht eher verderbt aus 'I'iiU.iueAn, wie sEim^chenM,früher auch das ostindische Zink bezeichnet wurde?). Er beschreibt nun nochgenau die Oxydation des Zinks durch Verbrennung (vergl. unten Zinkoxyd);es bilde sich dabei eine pompliol^-x, guae von llislort 3 pompliol^ge iils,giism reclilit 03611113 3 rgent 3 ri 3 311 t c^prio, gii3li8gne in oriciiolco 5.ic!eii6oconsistit. Er kommt zu dem Schlüsse, nicht daß das neue Metall auch»n dem gewöhnlichen Galmei enthalten sei, sondern 11 t colAöm conil3ti,in«it ex or^ento et collmio, ^nse arsenico et orAeiito v!vo const.it; dasSilber sei es, welches ihm die metallischen Eigenschaften gebe, aber wegender arsenikalischen und mercurialrschen Beimischungen sei das Silber nichtleicht zu trennen.
Die Unsicherheit über das Verhältniß des Galmei's zum Zink, überdie chemische Eigenthümlichkeit des letzteren Metalls, dauerte wahrend des17. Jahrhunderts noch fort. Glauber gab zwar in seiner Schrift»Teutschlands Wohlfarth« (1657) an, der Galmei sei eine Zinkminer, undHomberg, welcher 1695 über die Verwandlung des Kupfers in Messingdurch Zink oder Galmei Untersuchungen anstellte, sagte bestimmt, der Galmeisei das Erz des Zinks, aber noch Lemery hielt 1675 das Zink für iden-tisch mit Wismuth (vergl. Seite 111 ). Boyle nennt das Zink unter die-sem Namen und als Lpelter; letzteres Wort heißt eigentlich Lpionter, undscheint indischen Ursprungs zu sein, da das indische Zink vorzugsweise so be-zeichnet wurde. — Fast allgemein glaubte man auch noch, das aus Kupferund Galmei bereitete Messing enthalte den letzteren als solchen, nicht aus-schließlich das in ihm enthaltene Metall. Stahl führt, an Agricola'sAnsicht (Seite 115) erinnernd, das Messing noch in seinem Lpecimeii Le-ehorwiiiiin (1702) als Beweis dafür an, eine Erde könne sich mit einemMetall zu einer ductilen Legirung verbinden; 03611113 8116 ip 83 commixtione
cmii metollo, 8Lii ciipro, eot 366110 otgne nioiiet terreo 8 uli 8 t 3 iiti 3 .
Richtiger behauptete das Gegentheil Kunkel in seinen »Anmerkungen vondenen pi-incipÜ8 cli/iiiici8« (1677) und in seinem Laboratorium (um 1700geschrieben, 1716 publicirt); am letzteren Orte sagt er: »Ich habe auch vordiesem in meinen Anmerkungen angeführt, wie der Galmei seinen merem-ia-lischen« (metallischen) »Theil in das Kupfer fahren ließe, und es zu MessingMachte. Denn du wirst ja nimmer glauben, daß es als ein sol das Kupfertingire; als eine terro kann es auch nicht hineingehen, maßen sonst das