Band 
Vierter Theil.
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Zink.

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blumen mit Salpeter und Auflösen der kaustischen Masse glaubte Respour1668 ein Mähest bereiten zu können (vergl- Theil II, Seite 243).

Daß in dem Galmei der Zinkkalk mit Kieselerde verbunden sei, zeigteBerg man 1779. Derselbe behauptete damals schon, daß in einem engli- ^scheu Zinkerz (Zinkspath) Kohlensaure mit dem Zinkkalk verbunden sei, undbestimmte die Menge des letzteren richtig zu 65 Procent. (Sage hatte hin-gegen 1770 behauptet, in diesem Erz sei Salzsäure enthalten.) Berg-man's Wahrnehmung wurde übersehen, und unter Galmei das kieselsaurewie das kohlensaure Zinkoxyd begriffen, bisJonasSmithson 1803 diesebeiden Mineralien wieder unterschied.

Das Zinkoxyd, welches bei dem Bearbeiten zinkhaltiger Substanzen swi-ryd.sublimirt, sammelten bereits die Alten; wie schon oben bemerkt, wurde eswie der Galmei als Eadmia bezeichnet. H sx rov

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Xtti. rH xo^vyoH rmu xoezreviou (Eadmia entsteht bei dem Schmelzen desErzes (Messings^ in Oefen, indem der Rauch an die Wände und den oberenTheil der Oefen sich ansetzt), sagt Dioskocides; er fügt hinzu, auch beidem Verbrennen des Pyrites (Kieses) und in Silberschmelzöfen bilde sichEadmia. Dasselbe berichtet Plinius. Das feiner zertheilte Zinkoxyd (dieZinkblumen) wurde als Pompholyx unterschieden; nach Dioskorides su-blimirt diese, wenn bei der Messingbereitung sehr viel Eadmia angewandtwird; geflissentlich wurde sie auch dargestellt, indem Eadmia mit Kohle zumVerbrennen in einen Feuerraum gebracht wurde, der mit einem andernRaume in Verbindung stand, wo sich das gebildete Zinkoxyd absetzte.

Lyr'viv ro?.v7r«rs (die Pompholyx gleicht Bü-

scheln Wolle), meint Dioskorides; auf dieselbe Vergleichung hin heißt siebei den Alchemisten des Mittelalters Isna xliilosopliics. Wegen der Ähn-lichkeit des durch Verbrennung gebildeten Zinkoxyds mit Schneeflocken wirdes bei den Alchemisten auch als nix slb» bezeichnet, woraus die Benennun-gen »weißes Nichts« und »nitiiluin slbnm« entstanden.

Ueber die Kenntnisse der Araber und der Alchemisten bis zum 16. Jahr-hundert in Betreff des Zinkoxyds habe ich schon oben berichtet. Bei Li-bavius um 1600 heißt die Pompholyx «piritus volstili« cackmiae. Inseiner oben angeführten Untersuchung über das Calaem der Jndier wirdzuerst der Bereitung des Zinkoxyds durch Verbrennung des Zinks erwähnt.