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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
lVIetsIIum in i^neni illstum criin iirnetnn iollibus, expirat i'nitio iialitnspaucos; seck mox sr-lere iacipit tvlurn, omnigue ahject» Metallica natur»in pompbol^Aem seu tbutiam ^.ralrum resolvitur, guae iiibil est slnnlguam pars metalli mercurialis, coaAulata <p-i<Iern, seil no» 6xa. 8i a<l-jicias lislonitrum, IlsArst luculentius et pertiuacius. Libavius beob-achtete auch zuerst die Farbenveränderung des Zinkoxyds in der Hitze; mirmnest, lavillsm istsm (das Dryd) in lAni totam esse auream, seil extralAnem plane nivesm.
Bereits im 14. Jahrhundert soll in Kärnthen Ainkvitriol gesotten wor-den sein, aber diese Angabe ist nicht wohl verbürgt. Im 15. Jahrhunderterwähnt Basilius Valentinus des weißen Vitriols; in dem ersten Bucheseines letzten Testaments sagt er: »Man sehe die ^7« (Wasser) »zu Goslaran, wie einen schönen weißen und rothen Vitriol findet man daselbst--. Dochmuß das Präparat wenig in Ausnahme gekommen sein, da die Kunst, eszu sieden, im 16. Jahrhundert als eine neue Entdeckung auftritt. In die-ser Zeit geschah dies am Harz zu Goslar, und zwar durch Auslaugen gerö-steter Erze. Es wurde damals als weißer Vitriol (clialcantlmm oder atra-montum osn6i<lum nennt ihn Agricola in der Theil lll, Seite 64 mit-getheilten Stelle) oder Erzalaun benannt, auch als Gallenstein (der Ur-sprung dieses Namens ist unbekannt; auch der Eisenvitriol wird zu jenerZeit manchmal als grüner Gallenstein bezeichnet).
Die Bestandtheile des weißen Vitriols blieben lange unbekannt, na-mentlich, mit was die Schwefelsäure (über die Erkenntniß derselben in denVitriolen vergl. TheilIII, Seite 304ff.) in ihm verbunden sei. N- Lemerymeint 1675 in seinem Lours <Ie cli/mie, dieser sei der Vitriol, welcher amwenigsten Metallisches enthalte: le vitriol Iilanc est le plus «lepiire 3esubstance metslli^ue, aber er sagt nicht, was statt dessen darin sei. SeinSohn L. Lemery sagt 1707 in einer Abhandlung über die Vitriole, derweiße ergebe dieselben Bestandtheile wie der grüne; St. F. Geoffroy 1713,in ihm sei die Vitriolsäure entweder mit Galmei verbunden, oder mit einereisenartigen Erde, die mit Blei oder Zinn gemischt sei. Cl. I. Geoffroykam 1727 der Zusammensetzung des weißen Vitriols ziemlich auf die Spur;er suchte ihn aus Galmei und Schwefelsäure darzustellen, erhielt aber immer(wegen des unreinen Galmei's) ein grünes Salz, so daß er den Gegenstand,ohne ihn aufklaren zu können, verlassen mußte. Bocrhave meint 1732