Zinn.
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«Sturz plumbi. 6uju« äuo eeuers, niAruin stgue caixiiijnm, sagt er.) suc.mmiß d,s
^ . , , . Zinns cils eines ei
Plinius giebt an, das Zinn (plumbum esnuiauiii) ser theurer als dassen'hü>nuchen M-Blei; man sage, es werde aus den Eassiteriden im atlantischen Ocean geholt,gewiß aber sei es, daß es in Portugal und dem spanischen Gallicien vor-komme. Dieses unterscheide sich dadurch vom Blei, daß in dem ersteren keinSilber enthalten sei. Man erkenne das Zinn daran*), daß es geschmolzen aufPapier gegossen dieses wohl durch sein Gewicht, aber nicht durch seine HitzeZerreiße (nicht verbrenne; plumbi slbi oxperinieutum cbarta est, ut Ilgue-ksctuin pnnllere visieatur, uon caloro, rupisse); es sei nicht so biegsamals das Blei (plnmbi all>i natura plus arid! badet, contrague, ni^ri totaIwmilla est, sagt Plinius, die Biegsamkeit von Zinn und Blei mit dervon dürren und feuchten Substanzen, Holz z. B., vergleichend). Endlichdiene das Zinn noch zum Lothen des Bleies und zum Verzinnen (vergl.unten).
Bei Plinius kommt auch die Bezeichnung staununr vor, welche spa-ter allgemein für Zinn gebraucht wurde und aus welcher für mehrere Spra-chen die Benennung dieses Metalls gebildet wurde. Bei Plinius selbstist aber siannum nicht Zinn, sondern es scheint zur Bezeichnung verschie-denartiger Metalllegirungen gebraucht worden zu sein. Plinius erwähntdesselben, wo er von der Bereitung des Bleies (aus reinen oder silberhal-tigen Erzen) spricht, klumdi lii^ri »riß» cluplex est: aut cilim 8,1 a pro-veuit von«, nec guiägusm sliuä ex se parit; aut cum riegeuto uascitur,mixtisgiie veui8 cuullatur. hgus gui primus kluit iu ioruacibus liguor,
^tsiiuiin, appellalur; <;u! socunflus, srAeutum; guofl remsnsit in torna-oisiu8, g.ilena, g»ae est tertia portio sllclitae vense. hlaec rursus con-iiata, (tat nigrum plumbuin «leeluctis partibus <I»abu8 Hiernach war of-fenbar das stannum eine Bleilegirung, so viel Unsicheres auch sonst dieseStelle bietet, von der nicht einmal ausgemacht ist, ob Plinius von den
*) Hinsichtlich der Angabe dieses Kennzeichens, der Schmelzbarkeit des Zinns beiniedrigerer Temperatur, scheint sich Plinius zu widersprechen, sofern er kurzvorher sagt: klumbuin album null! rei sink nnxturs utile est. IXegue sr-pvnlum ex eo plumbstur, guonism prius liguescit »rxentum. Man glaubtehierin die Angabe zu sehen, Silber schmelze leichter als Zinn. Könnte desPlinius Ansspruch nicht den Sinn haben, man wende das Zinn nicht zumLothen des Silbers an, weil dieses (die entstehende Silberlegirung) dadurchzu leichtflüssig werde (so daß schon bei dem Lothen ein Theil des zu Lochendenin Fluß geräth, was nicht beabsichtigt ist)?