Blei.
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welche er von einem Apotheker zu Montpellier, Brossan, gelernt Schw-fubl.i.hatte; diese Auflösung heißt beiBorel s<p,a maZneiicae louAiuguo agens,teil sie mit Bleiessig gemachte Schriftzüge, selbst durch viele Blatter Papier»der ein Brett hindurch, durch ihren Dunst schwarze und sichtbar mache).
Geller schrieb vor, eine Unze Auripigment und zwei Unzen gebranntenKalk gepulvert mit so viel Wasser eine Viertelstunde lang zu kochen, daß^an nachher zwei Unzen klare Flüssigkeit abgießen könne; diese bildete die^genannte Würtemberger Weinprobe *), nach deren Anzeige man unbe-denklich bei gerichtlichen Untersuchungen verfuhr, bis 1779 Delius in Er-langen zeigte, daß bei ihrer Anwendung auch ein schwarzer Niederschlag er-h°lgen kann, wenn kein Blei zugegen ist. Fourcroy und Hahnemannschlugen 1787 gleichzeitig die Anwendung des mit Schwefelwasserstoff ge-sättigten Wassers zur Auffindung des Bleies vor; Fourcroy empfahl daskeine Schwefelwafferstoffwasser, Hahnemann das angesäuerte, weil es nurdas Blei, nicht das etwa im Wein enthaltene Eisen, mit dunkler Farbe nie-derschlage; zuerst schrieb er vor, die Probeflüssigkeit aus Kalkschwefelleber mitNasser, Weinstein und etwas Salzsäure, 1795, sie aus Kalkschwefelleberund Weinsäure zu bereiten; die so dargestellten Präparate wurden als Hah-Ueniann'sche Weinproben bezeichnet.
Das kohlensaure Bleioxyd war den Alten bekannt. Schon im 4. Jahr-hundert vor Ehr. beschreibt Theophrast in seiner Schrift crepc /i.e'Awr'
(über Steine) die Zubereitung des Bleiweißes; man setze Blei der Einwir-kung von Essig aus, und kratze nach einiger Zeit die entstehende Substanzab. Das Abgeschabte reibe und behandle man mit Wasser; das zuletzt sichabsetzende sei chrzruAcov. Dioskorides, Plinius und Vitruv berich-tn über dieselbe Darstellungsweise, die Ersteren erwähnen aber außerdemUoch e,ner andern, wonach psimmptstium oder eerussa auch so entstehe,daß man die Auflösung von Blei in Essig zur Trockne bringe. Es wurdesanach essigsaures Blei mit dem Bleiweiß verwechselt, ebenso wie auch dasAbbrannte Bleiweiß von dem ungebrannten nicht genau unterschieden wordenöu sein scheint. — Bleiweiß wird bei Geber erwähnt, der in seiner Summaperlectionis wagrsterii sagt: plumlrum ponenclo super vaporem aceti lit
*) Zelter selbst und nach ihm wieder Demachy 1770 machten darauf auf-merksam. daß auch andere Arten Schwcfelleber dieselben Dienste thun, wiedie aus Auripigment und Kalk bereitete.