Band 
Vierter Theil.
Seite
137
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Blei-, Eisen. 137

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Daß eine Legirung aus Zinn und Blei leichtflüssiger ist, als jeder die- °nch,Ms>>,-« M-,ser Körper für sich, war schon zu Plinius' Zeit bekannt, wie aus seinenAngaben über das Lothen dieser Metalle hervorgeht (vergl. Seite 131). Ein»och leichtflüssigeres Metallgemisch durch Zusatz von Wismuth darzustellen,versuchte zuerst Newton, wie mehrere seiner Landsleute versichern. Hom-berg empfahl 1699 eine Legirung aus gleichen Gewichtstheilen Blei, Zinnund Wismuth als besonders leichtflüssig zum Jnjiciren anatomischer Prä-parate. Die leichtflüssigste Mischung aus diesen Metallen darzustellen be-mühten sich spater besonders Valentin Rose der Aeltere und Marg-graf 1771 und d'Arcet 1775.

Das Eisen war den Völkern des Alterthums, über welche wir die ge- sis,n.Nauesten Kenntnisse haben, bekannt. Moses erwähnt des Eisens undder Oefen, in welchen dieses Metall geschmolzen wurde, und laßt die Be-kanntschaft mit demselben bis vor die Sündfluth zurückgehen, indem eraus jener Zeit Tubalcain als einen Künstler in Erz und Eisen nennt. BeiHomer wird auf die Bearbeitung des Eisens hingewiesen; die Griechenverlegten die erste Bekanntschaft mit dieser Kunst in die fabelhafte Zeit desPrometheus und der Cyklopen; nach Hesiod wurde die Kenntniß des Ei-sens von Phrygien nach Griechenland durch die Daktyler gebracht, welcheM Zeit des Minos (nach Einigen in dem 15. Jahrhundert vor Ehr.)nach Kreta kamen. Aber noch in späterer Zeit war der Gebrauch des Eisenseinigen Europa nahe wohnenden Völkern unbekannt; Herodot im 5.Jahrhundert vor Chr. berichtet dies von den Massageten, einem scythischenVolksstamme. Sicher ist, daß früher allgemein zu der Bereitung vieler Ge-väthschasten, welche jetzt aus Eisen verfertigt werden, Kupferlegirungen an-gewandt wurden, daß überhaupt die Bearbeitung des Eisens und die Ver-breitung des Gebrauchs desselben lange Zeit weit hinter der des Kupfersund seiner Legirungen zurückblieb. Jsidvrus sagt im 7. Jahrhundert:

^erri IIÜUS post alia Metalls repertns «8t. Ug ric o la stellt in seiner Schriftäe veteritws et Iiovis metsllis die Angaben der Alten über die erste Bear-