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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
Ungarn schreiben mußte, um über die wunderbare Transmutation des Eisenszu Kupfer nähere Nachricht einzuholen, und noch 1690 führte der Helm-städter Professor der Chemie Stisser die Bildung des Cementkupfers alseinen Beweis für die Möglichkeit der Metallverwandlung an. So langsamwurde die richtigere Auffassung des Vorganges angenommen. Uebrigenszeigte auch Boyle, daß Kupfer aus seinen Lösungen durch Zink (in seinerIlistor)' ok l'luicHl) »nil Kirmness, 1661) und durch Eisen (in seinerAbhandlung ok tlie meclianicsl crmses ok cliemical precipitstion , 1675)metallisch gefallt werde, und erklärte den Vorgang dahin, daß das Auf-lösungsmittel hier ein aufgelöstes Metall fallen lasse, um das fallende auf-zunehmen.
Sä-bung^d-s A,»- Schon die Alten scheinen die Färbung von Körpern, die flüchtiges Lau-«upf-r. gensalz enthalten, durch Kupfer wahrgenommen zu haben; wo Diosko-rides von dem als kos (Grünspan) bezeichneten Körper redet, welcher Namemehreren sehr verschiedenen Kupferverbindungen beigelegt wurde, sagt er,wirksam sei dieser Körper auch, und von schöner Farbe, wenn er aus Kupfer,altem Urin und Essig bereitet sei- Die erste bestimmte Beobachtung über dieblaue Färbung des Ammoniaks mit Kupfer theilte aber Libavius in sei-ner Schrift tie ssulicio sgusruin minerslium (1597) mit: Kalkwasser,worin Salmiak gelöst sei, färbe sich in Berührung mit Messing blau (sguacslcis, in <p>3 ssl sminonin« solutus sit, csernleo coloro tingitur superoricliaico). Auf die Löslichkeit des Kupfers in flüchtigem Laugensalze machtedann wieder Boyle in seinen lixperimeotis et consillerotionibus cc>-ioribns (1663) aufmerksam, und zeigte in dem zweiten Theile seiner Schrifton tliL usekulluess ol experimental pliilosopli^ (1671), daß sich diese Er-scheinung als eine Reaction auf Kupfer benutzen lasse. Auch Glaub er inseinen I'urnis novis pinlosopliicis (1648) theilte mit: »wenn man calceinVeneris, welcher durch Ausglühen und Ablöschen gemachet, damit (mit sxi-ritn urinse) übergeußet, zeucht er in einer Stund eine schöne blawe Farbedaraus«, und gab auch an, die gesättigte Lösung setze an einem kaltenOrte einen »himmelblawen Vitriol,- ab, »welcher in kleiner vosi starkeVomitus machet«. Daß bei der Auflösung des Kupfers in Ammoniak zueiner blauen Flüssigkeit Lust absorbirt wird, nahm bereits Boyle wahr,und er gab auch in den klülosnpliicst Irsilsscticms für 1675 an, daßeine farblose Auflösung des Kupfers in Salmiakgeist sich an der Luftblau färbt. Sein Landsmann Slare suchte in derselben Zeitschrift 1693