Band 
Vierter Theil.
Seite
170
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170 Geschichte der einzelnen schweren Metalle.

Mter davon geschieden--). Basilius wußte übrigens von manchem Vitriol,daß das Kupfer darin praexistirt, und nicht erst durch chemische Mittel beider Bearbeitung des Vitriols neu erzeugt wird; in der ersteren der ange-führten Schriften sagt er: »Aus dem Goßlarischen fossil! Victriol kannman ohne allen Zusatz Kupfer machen/ aus dem man dann wieder einenVictriol machen kann--. Der blaue Vitriol (der aber nach den beschriebenenOperationen doch immer noch Eisen enthielt) heißt bei Basilius vitriolnmccuiimune: was bei ihm vitriolum Veueris genannt wird, ist oft Grün-span (vergl. Theil III, Seite 64), und überhaupt geht diese Bezeichnung beialteren Schriftstellern auf sehr verschiedenartige Kupfersalze, wie denn Liba-vius in seiner ^Ick^mia (1595) für die Bereitung des vitrioli Venerisvorschreibt: .44 mediciuam it» 6t: I.amellae cupri, vel etism oricllslcl(Messing), oblinuntur agua saüs, vel liguors sslis nitri, vel aceto 6e-stillsto suspencluntur scl »örem, clonec aeru^inem rellclant, ipiao eluituragua fontsna; eiementaris aguositas clivaporatur a>1 spissitu-linem s/"rupi; religuum pouitur all cosAulan-Ium ; und wie auch noch GlauberKrystalle aus ammoniakalischec Kupferlösung (vergl. Seite 164) als vitrio-lum Veueris bezeichnet. — Basilius Valentinus scheint bereits gewußtzu haben, daß aus Kupfer und Eisen ein gemischter Vitriol entstehen kann;so sagt er in seinem letzten Testament: »Vorn,« und tzlars können in einentugendhaften Vitriol zurückgebracht werden--. Aber nach den Stellen, wo ersich genauer darüber ausspricht, crgiebt sich als seine Meinung, daß Saure,die aus kupferhaltigem Vitriol destillirt worden sei, mit Eisen einen Vitriolgebe, welcher die geheimen Kräfte beider Metalle besitze (daß man die ausblauem oder grünem Vitriol bereitete Säure für kupfer- oder eisenhaltighielt, wurde schon im III. Theil, Seite 305 erinnert); in diesem Sinnesagt er in dem 4. Buche seines letzten Testaments, »durch solche 8olutio»und Loa^ulatioa werde Venus und Mars recht mit einander vereinigt--,und in der Offenbarung der verborgenen Handgriffe, »durch solche Mittelseyen cr- und ? vereiniget worden--. Diejenigen aber, welche auf seine Au-torität hin den Vitriol für die materi» prima zur Darstellung des Steinsder Weisen hielten (vergl. Theil II, Seite 229; er sagt auch in seinem letz-ten Testament, da wo er »von dem Universal dieser ganzen Welt-- handelt,»daß wo Kupfer und Eisen vorhanden, der Saame des Goldes gemeiniglichnicht weit davon ist--), arbeiteten vorzugsweise mit solchem Vitriol, zu dessenBereitung beide Metalle gedient hatten, und auf diese Arbeiten beziehen sich