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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
Kupfergummi, bezeichnet. Als Verbindungen der Salzsäure mit zwei ver-schiedenen Oxydationsstufen des Kupfers betrachtete das Kupferchlorid unddas Kupferchlorär zuerst Proust, welcher das letztere durch die Einwirkungvon Zinnchlorür auf Kupferoxydsalze (vergl. Seite 166) darstellen lehrte.
Ealptt,rs»ur,« Glauber giebt in seinen Kurnis novis pbüosopbieis (1648) an, dieLösung des Kupfers in Salpetersäure hinterlasse bei dem Verdunsten einedunkelgrüne Masse. Boyle erwähnt in seinen voudts snä ExperimentstoucliinA ibe vsrions I'ignres c>5 8slts (1664) der Krystalle, welche ausdieser Lösung anschießen, und macht in einer Abhandlung über einige Ur-sachen der Ungesundheit der Lust (1685) auch daraus aufmerksam, daß dieseLosung die Flamme blau und grün färbt. (Daß Kupferniederschlage dieFlamme des darüber abbrennenden Weingeistes grün färben, gab Bour-delin in den Pariser Memoiren für 1755 an; nachher empfahl Marg-graf 1765 Kupferlösung anzuwenden, um grünes Feuer zu machen.) Daßkrystallisirtes salpetersaures Kupfer, in Stanniol gewickelt, Feuererscheinungzeigen kann, wurde durch Higgins 1773 bekannt.
Arsenigsaures Kupferoxyd lehrte Scheele in den Schriften der Stock-holmer Akademie 1778 durch Fällen einer Kupfervitriolsolurion mit einerLösung von weißem Arsenik in Potasche darstellen; der Pracipitat wurdespäter als Scheele'sches oder Schwedisches Grün bezeichnet.
Qu-«siib,r. /Das Quecksilber scheint später als das Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei
Dkkanntwtrtrn drs-
s'lb'n- oder Eisen bekanntgeworden zu sein; Moses erwähnt seiner nicht, und ebensowenig die älteren griechischen Schriftsteller. Theophrast (um 300 vor Ehr.)spricht davon in seiner Schrift -rxyt -ltO-wv (über Mineralien). Er sagt,die Kunst ahme manchmal die Natur nach, und bringe Dinge eigener Arthervor, einige des Nutzens, andere des Aussehens halber, manche vielleichtin beiderlei Rücksicht, wie das Quecksilber (^urov flüssiges Sil-
ber), denn auch davon mache man Gebrauch. Dieses werde gemacht, indemZinnober mit Essig in einem kupfernen Gefäße mittelst eines kupfernenStößels gerieben werde. — Dioskoridesstm 1. Jahrhundert nach Chr.)sagt, Quecksilber (vKp«p)-upo§, von vöwy, Wasser und Sil-
ber) werde bereitet aus Zinnober^/man thue in ein irdenes Geschirr eineeiserne Schale mit dem Zinnober, kitte einen Deckel darauf und erhitze mit