Band 
Vierter Theil.
Seite
173
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Quecksilber. 173

Kohlen; der an dem Deckel sich anhangende Sublimat (wörtlich: Ruß) werde o.„-ckW»r.^gelöst und abgekühlt zu Quecksilber (-ALvrex e'nst «ep« s-Ib,n." ^

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^-tverttt). Es finde sich auch, wo Silber ausgeschmolzenHerde,- da vereinige es sich in Tropfen an der Decke (des Ofens? vielleichtbei Bearbeitung von Quecksilber und Silber haltendem Fahlerz). Unerklär-lich wäre aber folgende Angabe, wenn sie wirklich Dioskorides so ge-macht hat: man bewahre das Quecksilber in gläsernen oder bleiernen oderZinnernen oder silbernen Gefäßen, denn jeden andern Stoff zerfresse es undN>ache ihn zerfließen (<pr^«rrLr«r öe rv ve/rvors, H H

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öikgss/x, x«t TkotLt «TroyyLtv, ist die allgemein angenommene Lesart,bie aber schwerlich der ursprüngliche Text ist; Jsidorus, im Ansang desJahrhunderts, welcher über das Quecksilber Mehreres gerade so wiedioskorides mittheilt, sagt auch richtiger: sr^entum vivnm oeivotur">eliris in vitrei« vssis, nam cseterss moteriss perkorst). Verschluckthirke es verderblich, weil es durch seine Schwere die Eingeweide durchlöchere,----^linius bezeichnet das natürliche Gediegen - Quecksilber als sr^entum^vum, und vergleicht die Form seines Vorkommens, daß es in Kügelchenauf Mineralien sitzt, mit Geschwüren/ Nachdem er von den silberhaltigenZangen und Adern gehandelt hat, säyrt er fort: kist et Ispis in tiis venis,ou^us vomics liguoris seterui sr^entum vivum »ppeilstur; venennm

^krum omnium.-Omni» ei innstsnt, Procter ouruin; ick unum sck

^ troliit. (Bestimmter noch machte Vitruvius darauf aufmerksam, wie^u noch so schwerer Stein auf dem Quecksilber schwimme, während eindeines Stück Gold darin untersinke.) Das aus Zinnober künstlich darge-stellte Quecksilber unterscheidet Plinius als K/ckrai-^rum; er theilt dieZhei schon bei Theophrast und Dioskorides erwähnten Verfahrungs-^isen mit, es aus dem Zinnober darzustellen.

Den abendländischen Chemikern war das Quecksilber stets bekannt;hehreres, was auf ihre Ansichten über dasselbe Bezug hat, habe ich schon ^

Nutzer mitgetheilt, namentlich die Meinungen über das Quecksilber als einEminent aller Körper oder einen Bestandtheil der Metalle (Theil I, Seite 88,heil II, Seite 271 f. und Theil III, Seite 97 ff.). Es wurde bereits er-