Band 
Vierter Theil.
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Quecksilber.

sei, aufzulösen, die Solution zur Trockne zu bringen, und den Rückstandmit destillieren, Wasser wohl auszusüßen. In der Paracelsischen Schulewurde dies Salz meist mineralischer Turbith oder Turpeth genannt, aberdiese Bezeichnung geht nicht immer auf das erwähnte Salz; so giebt Myn-sicht in seinem ^rmamentario meelico-cii^mico (1631) diese Benennungdem Niederschlag aus Sublimatlösung mit Weinsteinsalz, wenn er ausge-süßt und mit Honigwasser digerirt, und Weingeist darüber abgebrannt wor-den ist; Andere bezeichneten so das Quecksilberoxyd, welches durch Erhitzendes salpetersauren Salzes dargestellt ist. Libavius braucht in seiner ^1-cli/mio (1595) das Wort Turpeth als Gattungsnamen für sehr verschiedeneArten von Körpern; er desinirt: Turpetimm est coa^uium specilicumüxuin, und nennt als dahin gehörig mehrere Substanzen, welche nichtdurch eigentlich fallende Reagentien (wie Alkalien), sondern durch Verjagendes Lösungsmittels und nachheriges Waschen dargestellt sind. Ueber dieeigentliche Bedeutung des Wortes Turpeth theilt Libavius mit: Voxlur-pel.ii! ex raiiiiiii sermoue^ <pio seu corticem tierlise ieruisceae seuraiiicem signst^ in eiiviiii.i ii irrepsit, propter eonsormem iortassis el-kectum, gui ilepreliensus ext in mercurio certis mockis in arcanum reä-acto. Itague etiam ne guis vegetaie turliitli intelÜAeret, aiijeceruntMinerale.

Das Quecksilberchlorid stellte Geber bereits dar. In seiner Schrift6 e inventione veritatis giebt er dafür folgende Anweisung: VrAenl.11111vivum sie suiiiima. 8 nine cke eo lilir.iiii 11,1:11», vitrioii liilrilicati lilirasckuas, aluminis rocliae caicinati iiiiram unam, et saiis communis Iiiiram^omis, et saiis petrae guartam partem, et incorporatum si>!iliiii:i, etcoili^e glimm, ciensum, clgrnm et ponllerosum, gnoil circa vssis spon-eiitig inventuin suerit, et serva, nt tiiii <!e aliis scripsimus. 8 e <1 si inprima sulilimstione inventum iiierit turliiil 111,> vei immunckum, gnockUiii acciüere poterit propter tnam »egligeiitiam ^ iüinl enm eisciem ie-oiims noveris iteruni suiiiimare, et serva. Eine ähnliche Vorschrift gabAlbertus Magnus in seiner Schrift Kompositum <ie compositis, dochließ er den Alaun und den Salpeter weg. Zu Basilius Valentinus'leiten war der Sublimat schon Handelswaare; dieser Scheidekünstler hieltindeß bereits die Salzsäure für einen Bestandtheil dieses Körpers, und erwußte, daß aus der Lösung desselben durch Eisen metallisches Quecksilber