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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
!?.u,»silb,rchlorit. ausgeschieden wird. In der »Offenbarung der verborgenen Handgriffe"sagt er: Ilecipo Nerourii sublimst! , wie man ihn bei den Krämern zukauffen pfleget, und vom Vitriol und Saltz sublimirt worden; denn der(Merkur) »führet die ipiintsm essontism Spiritus ssüs in der Sublimationmit auf. — — Den Dlercurium sublimstum reibe gar klein, leg ihn auf einEisenblech ganz dünn auseinander gebreitet in Keller, laß es etliche Tag undNacht stehen, so fleußt ein Wasser davon, auch revikcirt sich der A."Heiß bereitete salpetersaure Quecksilberlösung zur Trockne abzudampfen, unddas zurückbleibende Salz mit calcinirtem Vitriol und Kochsalz zu sublimiren,schrieb N. Lemery in seinem Lours <le cb^mie (1675) vor. — Die Be-reitungsweise aus schwefelsaurem Quecksilberoxyd und Kochsalz lehrte zuerstKunkel in seinem lbsborstorio cbvmico (welches 1716 publicirt wurde);er sagt: »der beste Nercurius sublimst»«, so in der Ebymie zu gebrauchenund mir gefallen, ist dieser, wann ich ein recht hoch von aller kble^ma ge-schiedenes Oleum Vitriol! nehme, mit dem ülercnrio vivo aus, oder soes nicht wohl rectificiret, ein Theil Mercurü und anderthalb Theil des OIei,und ziehe solch oleum davon, bis der Nercurius aller cosguliret ist Die-sen weißen krsecipitat mit 8sle communi ÄNS «ublimiret, giebt einenschönen corrosivischen Sublimst.« Dieselbe Methode beschrieb der FranzoseB ould uc in den Pariser Memoiren für 1730 als neu. — Sublimat aufnassem Wege lehrte Monnet in den Schriften der Stockholmer Akademie1771 darstellen; aus einer Mischung von Quecksilbersolution und Kochsalzschieße Sublimat an, ebenso bei dem Erkalten einer Mischung der heißenLösung des Quecksilbers in Salpetersäure mit Salzsäure.
Basilius Valentin us hatte schon die Salzsäure als einen Be-standtheil des Aetzsublimats betrachtet; nach ihm glaubten viele Chemiker,wegen der Bereitung dieses Präparats mit Vitriol, es sei darin Vitriolölenthalten, und dieses verursache das Aetzendsein. N. Lemery widerlegte1709 diese Ansicht. Boerhave urtheilt von dem Sublimat, welchen erals ein Vitriol»,» (Metallsalz, vergl- Theil III, Seite 64 f.) bezeichnet,in seinen l.lemontis cbemise: Lssis bujus Vitriol! Vr^cutum vivum pu-rissimum, slters psrs est Spiritus 8alis marin! omnium meracissimus,«jui ulls srte lieri potest, bic korms solicls existens. Daß der Subli-mat längere Zeit als eine Verbindung von Salzsäure mit metallischemQuecksilber angesehen, und wie diese Ansicht berichtigt wurde, haben wir imIII. Theile, Seite 79 ff. betrachtet.