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Quecksilber.
Das regulinische Quecksilber und der Sublimat wurden als Nercorios o.m»s.,b,ich,°ndvivuz und Dlercoriiis siilstimatns unterschieden, aber die verworrene Spracheder Alchemisten ließ sie den letzteren manchmal selbst als Dlercuriom vivom8nI>Il,nrUni» bezeichnen. So sagt Basilius Valentinus in einerStelle seiner »Handgriffe«, welche dadurch interessant ist, daß in ihr derPracipitation des metallischen Quecksilbers aus Sublimatlösung durch schwef-lige Säure (ein Gemisch von dieser und von Schwefelsäure wurde durchDestillation kupferhaltigen Vitriols als «piriws vitrinli erhalten) erwähntwird: »Nimm Norruririm vlvum , der siebenmal sostlimirt und schneeweißist, ein halbes Pfund, reib und stoß ihn aufs kleinste, und geuß daraufeine gute Quantität scharfen Essig, seuds über dem Feuer eine gute Stunde
oder mehr,-hebe es vom Feuer, laß es kalt werden, und den Ner-
ciirium wohl zu Boden sitzen, bis der Essig ganz lauter worden; will ersnicht bald thun, so tröpfle ein wenig spiritum Vitriol! in den Essig, der
schlägt es nieder, denn der Vitriol schlägt nieder iZIercurinm vivmn; -
geuß alsdann den Essig ab vom Niederschlag, so findest du den -lercuriumwie einen kalten Schlich«. — Sonst wurde der Sublimat seiner heftigenWirkungen wegen manchmal auch als vraco bezeichnet, und als ein vor-zügliches Mittel, den regulinischen Zustand vieler Metalle zu vernichten,auch als mors oder malleus metsllorvm.
Viele Besorgnisse erregte in den beiden letzten Jahrhunderten der Ver-dacht, der meiste käufliche Sublimat sei mit Arsenik verfälscht. Ein Deut-scher, Jeremias Barth, von welchem 1615 Anmerkungen zu Be-guin's 'l'irociniiim clmmicum herauskamen, brachte zuerst diese Meinungauf; er versicherte, wo man den Sublimat im Großen bereite, setze mangleichviel weißen Arsenik hinzu, denn dadurch sublimste er schneller undwerde schwerer. Glaser in seinem Pr.-,ite <ie cl^-mis (1663) und meh-rere Andere leugneten zwar die Möglichkeit einer solchen Verfälschung, aberder Glaube daran war allgemein; namentlich sprachen ihn Boylein seinerAbhandlung cke i»6<io experimentorum successu (1661) aus: guoäsostli-wstom aclmisto .irseuico liicari soleat, volgo ootissinmm est, und N.
Lemery in seinem Emirs cke cii)mie (1675): On rencontre sonventäsns les stoutignes ckes DroAoistc« 6u 8»6Iime corrosik isit avec l'srse-u>c. Or pvor en eslre sssenre, i> ne stnit gue le frotter svee »„ peuelo sei <le l'artre; s'il ooircit il / » inlstilliblement cke I'srsenie, so con-Irsire s'il jsiinit, il est Kon. Daß man aus dieser Erscheinung nicht auf