Band 
Vierter Theil.
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Gold.

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Zeigte, daß der Arsengehalt dem lichten, der Antimongehalt dem dunklenRothgültigerz zukommt.

Der Umstand, daß das Gold meist gediegen vorkommt, und der leb-hafte Glanz dieses Metalls mußten es früh bekannt werden lassen; seineSchönheit, und daß es so leicht bearbeitbar ist, mögen ihm zuerst den hö-heren Werth verschafft haben, welcher ihm stets beigelegt wurde. In denältesten Schriften der Jsraeliten, die auf uns gekommen sind, wird diesesMetalls und seiner Verarbeitung bereits erwähnt. Aller Grund ist vor-handen zu glauben, daß die Kenntniß des Goldes in entferntere Zeiten hin-aufreicht, als die Geschichte, und nicht die Entdeckung des Goldes, sondernnur die eines Fundortes desselben, kann gemeint sein, wenn Plinius an-giebt: ^.uri Metalls et conllatursm Lackmus klloeuix (inveuit) sck kan-tzseum montem: ut slii, I'lloss et Laclis in kanclleis. Sonst rühmtPlinius von dem Golde, daß es im Feuer unveränderlich ist, und seineUnveranderlichkeit an der Lust und gegen Sauren (super cetera nun rulligoUlla, nun aerugo, nun aliuck ex ipso czuock ccmsumat llonitstem, mi-nustve ponckus. ckam contra sslis et scet! succos, ckomitores rerum,constsntia). Er weiß, daß sich das Gold gediegen findet, wahrend den an-deren Metallen die regulinische Gestalt erst durch metallurgische Processe ge-geben werden muß (cprum ceters in metsliis repert» i'^ni persicisntur,fioe statim surum est, cousummstsmgue materism protinus ballet, <;uumit» invenitur). Die außerordentliche Dehnbarkeit des Goldes war damalsschon bekannt (nee aliuck laxius ckilatatur, ant numerosius ckivickitur, utpole cujus uncise in septinAenas et rsuintjua^eoss, plures^ue llrscteas,gusternum utrogue ckiAitorum, spar^antur), und daß es sich in feine Fä-den ziehen läßt (supergue nmnia netur, sc texitur lanae mocko). AberPlinius unterschied bereits richtig die Ausdehnbarkeit (Ductilität) und dieWeichheit (welche sich in der Nachgiebigkeit der Form bei dem Hämmerni- B. zeigt) als zwei verschiedene Eigenschaften; nach den angeführten Stel-len betrachtete er das Gold als das ausdehnbarste Metall, aber er sagt auch,"N Bildsamkeit der Substanz (kacilitss msterise) stehe es dem Blei nach(vergl. die vollständige Stelle unten, Seite 221). — Die Vergleichung rö-mischer Maaße und Gewichte mit den unserigen ist noch immer unsicher;

Bold.