Band 
Vierter Theil.
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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.

Kna 0 g°ld. gedehnt werdenden Wassergehalte der anhängenden, übrigens unbestimmtgelassenen Salztheilchen; Black (1756) in den Ksss^s and ObservationsUllvsical and Idttersr^, resd iielore g Society In Kdi»6urgl>, sie beruheaus einer plötzlichen Entwickelung von fixer Luft; Baum« in seinem lUsnuelde cii)',nie (1763), in dem Knallgolde stecke eine Verbindung, die demSchwefel (als dessen Bestandtheile Schwefelsaure und Phlogiston galten)analog aus Salpetersäure und Phlogiston zusammengesetzt sei; I. F. Meyerin seinen »Versuchen zur näheren Erkenntniß des ungelöschten Kalks« (1764),das scilliiin pinAvo (vergl. Theil I>>, Seite 35 f.) sei bei der Detonationdes Knallgoldes mit im Spiel.

Viel früher aber findet sich schon eine bei weitem richtigere Ansicht überdie Zusammensetzung des Knallgoldes angedeutet, bei dem ausgezeichnetenBeobachter Kunkel. Sein (14 Jahre nach seinem Tode, 1716, zuerst pu-blicirtes) I.sknrotorium cliymieum enthalt folgende Stelle (zu deren Wür-digung die Erinnerung vielleicht nicht unnöthig ist, daß unter der ?erra oderdem erdartigen Bestandtheil der Metalle damals der Kalk oder das Oxydverstanden wurde), wo er von der Pcacipitation des Knallgoldes spricht:»Will man zum snivirm« (zum anzuwendenden Königswasser) »keinen8slarmo»ioc nehmen, so kann es« (das Präcipitiren) »auch mit einem gu-ten 8piritu urinae verrichtet werden; doch wenn dieses erstlich solviret, undman gießet viel darzu, so praecipitiret sichs wieder und wird ein T»(aurum) »fuiniinans, welches mit dem 8alarmoniac nicht geschicht. Wenndu auch in viese jetzt ecwehnte 8olutio» cum 8»Ie armonisco, oder 8piri-I,IM Urins«, ein Oleum tsrtori gießest, bis es vecbrauset, so fällt auch einD kulminaus. Hier ist nun eine Frage: Warum praecipitiret der 8piritusnriuse sowohl, als das Oleum tartari, da doch das eine ein pures 8sl al-eali, und der 8piritus ein flüchtig 8sl fri^idum ist? Antwort: Wann das8al acidum« (die Saure) »in die lerram olcoli greifft, so wird das Ori-uosum« (das flüchtige Laugensalz) »frey, und iusinuiret sich mit der sferra8ol!s« (dem Goldkalk), »also kann das Heidinn das Gold nicht länger hal-ten, sondern lässet es fahren. Dahingegen, wann der 8piritus »rinse hin-eingegossen wird, so wird dadurch das Acidum in ^gua kort verändert,und kann die Theile des Goldes wieder nicht halten, weil eine Ungleichheitvom Z.cido und Orinoso da ist. — Dieses ist also die Operativ», wannman das D zu einem D fulminante machen will. Ich habe einsmahlendas Gold mit einem Oleo tartsri prsecipitiret, das Nenstruum auf die