Gold.
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Ralcntinus spricht viel von dem Purpurmantel des Goldes*). Aber es Rnbmgl««»»»liegt nichts vor, was veranlassen könnte, diese vagen Andeutungen speciellauf die Färbung des Glases durch Gold zu beziehen. Doch mögen solcheAussprüche mit veranlaßt haben, daß Libavius, noch auf andere Bemer-kungen gestützt, behauptete, mit Goldauflösung könne wohl das Glas rubin-rvth gefärbt werden. In seiner .^Ick^mis (welche zuerst 1595 erschien) sagter: Unliini Iregnenles simt circa montem pinilerum, all! cl suri vense.Eonsentsneum cst principis auri ist! rleAenersrc in Iisnc Aemmsin. lilxtinctura suri rul-cs i» liczuorcm scu oleum snluts, c> crvstslii li^uorepotissimum, non incommnsie lieri pnsse juriicsverim. Uebrigens schreibtLibavius hier für die Bereitung mehrerer Edelsteine den Zusatz von GoldVor: lopssius cnnlistrir ex croca Nsrtis, minia et mssss, sclllilis suriioliis. — n^scinlllus ex corslia, mssss el suri loliis. — kl^scintlins litex utrague (mistursl silsrtis et terres 8nlis, u. a. — Neri, welcher gleich-zeitig mit Libavius lebte (als sein Todesjahr wird 1614 angegeben), dessenSchrift cle srte vitrsris aber erst später gedruckt wurde, schrieb darin vor,die Lösung des Goldes in Königswasser abzudampfen, und den purpur-farbigen Rückstand mit dem Glase zu mischen. Glaub er sagt in seinerBeschreibung des silenstrui universal!« (1653), er habe einmal einen Gold-kalk in einem Tiegel schmelzen wollen, und einigen Fluß, von Salzen ge-macht, zugesetzt; »bei dem Ausgießen habe ich den Fluß blutroth gefunden,da er doch nur von weißen 8slicn gemacht war, und von der ^nima suri,
') Solche Stellen, die ganz allgemein gehalten sind, dürfen nur mit der größtenVorsicht auf etwas Specielles bezogen werden; so die folgende, welcher manwohl den Sinn unterlegen könnte, daß der Niederschlag aus einer Goldsolutioneine sehr stark tingirende Kraft auf Glas habe Wo Basilius Valen-tinus, in seinem letzten Testament, »von dem Universal dieser ganzen Welt«handelt, sagt er, der Purpurmantel des Königs und suipliur solis seien das-selbe; und von der so bezeichneten Substanz spricht er in seinem Tractat »vondem großen Stein der uralten Weisen«: »Also wer da unsern unverbrennli-chen Schwefel aller Weisen bereiten will, der nehme zuvor Achtung für sich,daß er unsern Schwefel suche in einem, da er unverbrennlich innen ist: wel-ches nicht geschehen kann, es habe denn das versalzene Meer den Leichnamverschlungen, und auch ganz und gar wieder von sich ausgeworfen; alsdannerhöhe ihn in seinem Grad, auf daß er alle anderen Sternen des Himmelsin seiner Klarheit weit übertreffe, und in seinem Wesen so blutreich wordenwie der Pelican, wenn er sich in seine Brust verwundet, alsdann ohne Krän-kung seines Leibes seiner Jungen viel ernehret, und von seinem Blute spei-sen kann«.