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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
^din,>-sun» die er an sich gezogen, sich gefärbet«. In seinen Vurnis novis ptiitoso-pbicis (1648) sagt er, wenn man Goldsolution mit Kieselseuchtigkeit fälle,so werde der Niederschlag (Goldoxyd, Kieselerde und anhangende Kieselseuch-tigkeit) bei dem Glühen schön purpurfarbig, verliere aber diese Farbe bei län-gerem Erhitzen. Ebendaselbst schreibt er vor, diesen Niederschlag mit liguorsilicum (Kieselfeuchtigkeit) vermischt zu schmelzen, »daß der liguor mit demGoldkalk flieste als Wasser, und erhalte solches so lang im Fluss, bis daßder ligunr und Goldkalk zusammen einem durchsichtigen schönen Rubingleich worden sei». In dem IV. Theile derselben Schrift, wo er von derNachahmung der Edelsteine handelt, sagt er aber, der Niederschlag der Gold-solution mittelst Kieselfeuchtigkeit färbe das Glas zu Saphir; »so man aberdes Goldes, welches mit Ilegulo i>Isrti« IXitroso in einen solvirlichen Ru-bin geschmolzen ist, zu unc. j.» (des Glassatzes) »drei, vier, sünff odersechs Granen nimbt, werden über die Massen schöne Rubinen daraus».Ebenso erwähnt Tachenius in seinem Tractat de mortrorum Principe(1668), daß Knallgold mit Glas geschmolzen diesem eine Purpurfarbe mit-theile; und Boyle in seinen Experiment« and Onnsiderstions sbout tiieporositv ok Lodies (1684), daß sich der Boden eines Glaskolbens, inwelchem er Goldamalgam erhitzt hatte, cubinroth gefärbt habe. In denSchriften der deutschen Naturforscher von 1678 finden sich dagegen Beob-achtungen von Frieden, nach welchen das Gold dem Glase bald eine Gold-,bald eine Amethystfarbe mittheile.
Mehr Aufmerksamkeit schenkte man der Färbung des Glases durchGold, nachdem man das letztere in der Gestalt von Goldpurpur zu gewin-nen und dem Glase zuzusetzen gelernt hatte. Die erste Erwähnung diesesPräparates, daß Goldlösung durch Zinn niedergeschlagen werde, findet sichin dem IV. Theile von Glauber's Schrift »Teutschlands Wolsarth» (1659).Die Niederschlagung des Goldes aus seiner Lösung durch Zinnsolution kannteAndreas Cassius (welcher 1632 zu Leyden promovirte und spater alsArzt in Hamburg lebte); dieser selbst schrieb Nichts über die Bereitung desGoldpurpurs, welcher nach ihm später Purpurs minersli« Lsssü genanntworden ist; wohl aber sein gleichnamiger Sohn (welcher Arzt zu Lübeck war)in einer Schrift: l)e extrem» illo et perkectissimo nsturse opisicio scPrincipe terrenorum sidere, Vuro, et admiraads ejus nsturs — —cotzitsts, experimeatis illustrsts (1685), aber sehr kurz (pst tsmen Mo-dus, gui iisctenus secretior kuit, guo, per sinAuIsrem auri medisnte