Band 
Vierter Theil.
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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.

Wasser er beschreibt: »Mit dieser Lolutinn wird das Gold so schön von Farbepraecipkiret, daß es schöner nicht sein kann, dadurch das Krystall-Glaßdie schönste Rubinfarbe erlanget--. Außerdem bemerkt er noch an einer an-dern Stelle derselben Schrift: »Es hat mit diesem Rubinglase die Art, daßwenn das T-- (Gold) »anfänglich darunter schmelzet, es wie ein Krystallaus dem Feuer kommt, und erst hernach in einem gelinden Feuer ganz rothwerden müsse--.

ox,,d° d,« Aus viel neuerer Zeit als die bisher besprochenen Verbindungen des

Goldes datirt die Kenntniß seiner Oxyde. Was in früherer Zeit als Gold-kalk benannt wurde, war meist nur fein zertheiltes metallisches Gold; Berg-man zuerst behauptete, der aus Goldsolution mit fixen Alkalien entstehendeNiederschlag sei Gold, welches seines Phlogistons beraubt, nach der nwerenAusdrucksweise also mit Sauerstoff vereinigt, sei. Besser lehrten Proust1806 und Oberkampf 1811 das Goldoxyd kennen (letzterer auch zuerstdas Schwefelgelb); Berzelius entdeckte 1811 das Goldoxydul und dasGoldchlorür.

Pixiin. Ueber kein Metall, in Beziehung auf die Zeit, wo es zuerst bekannt

war, sind so gewagte Behauptungen aufgestellt worden, als über das Platin.In dem vorhergehenden Jahrhundert, bald nachdem das Platin allgemeinerbekannt geworden war, wurde behauptet, der metallische Körper, welchendie Alten als Elektrum bezeichneten (vergl. Seite 206), sei Platin gewesen;in dem jetzigen, noch vor ganz kurzer Zeit, wurde diese Hypothese vertheidigt,und zudem die Ansicht ausgesprochen, auch was bei den Griechen als Kas-siteros (vergl. Seite 126) bezeichnet wurde, sei Platin gewesen. Den Rö-mern soll, nach einer in neuerer Zeit aufgestellten Behauptung, das Platinbekannt gewesen sein, und man hat sich dabei aufPlinius gestützt, welcherbei der Besprechung des Zinns sich so ausdrückt: (leetnm est, (pIuinOnmslbum, Zinn) in Imsitsnia gitzni, et in 6sIIaecia: snmins tellure sre-noss et colaris niAri; ponciere tsntnm es ckepreiienrlitnr. Interveninntet ininnti cslculi, msxime torrentiims siccstiz. I^svsnt ess srenss ine-tsllici, et guock snbsiOit, cngunnt in tornsciims. „Invenitur et insnrsrüs metsilis, gnse sluts vocsnt; »gna immisss elnente cslculo« ni^ros