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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
Srkoimmh d,i kämpfte in seinen IHorciwtloiiiinis exotericis lie «nbiilitgte den Cardanus,
Platins als eints
auch die von diesem über die Metalle geäußerten Ansichten: NetsIIuw,inguis, e.?t gunll Ii'gnescere polest; et cum reciit, llnriim inanet. Hier-nach wäre aber das Quecksilber kein Metall, kraetere» «cito, in innllu-riinis gni tracto« est inter VIexicno, er Lnriom, follin.is esse oriciralci,gnoä nnilo i^ni, nnllis Hispanicis artiirus, Iiactenus liguescere potnit..^likisea non omnillus metsilis verlnim lignescere villemns convenire.Die Unschmelzbarkeit eines metallischen Körpers, welcher aus den Bergwerkenvon Darien komme, stehe also dem im Wege, daß man alle Metalle alsschmelzbar definiren dürfe. Bedenkt man nun, daß sich in der Nähe vonDarien (in den Provinzen Antioquia und Choko in Neu-Granada, undalteren Autoritäten zufolge bei Carthagena, welches an dem Meerbusen vonDarien liegt) Platin reichlich findet, so scheint es wahrscheinlich, daß dervon Scaliger angeführte Körper Platin gewesen sei.
j^Erst zweihundert Jahre spater wurde wieder aus das Platin geachtet,aber dann beschäftigten sich auch die Chemiker andauernd mit ihm. Derspanische Gelehrte Don Antonio de Ulloa, welcher an der französischenExpedition zu einer Gradmessung unter dem Aequator, womit Bouguerund Condamine 1735 beauftragt wurden, Theil nahm, erwähnt diesesMetalls, in seiner 1748 erschienenen Uelacion l>istc>rica <iei Vi^e a In
America meriäionsi, als eines unbearbeitbaren metallischen Steines, wel-cher sogar verhindere, daß man die Golderze nützen könne, wenn er sichdarin in zu großer Menge finde. — Als ein eigenthümliches Metall be-schrieb es zuerst Watson, in den kliilosoptiicsl "IVanssctioos für 1750^er giebt an, er habe es etwa neun Jahre früher von einem EngländerCharles Wood erhalten, der einige Proben davon, die aus Carthagenanach Jamaika gekommen seien, von da nach England gebracht habe. Wat-son nannte das Platin ein Halbmetall. —^Zunächst lieferte Scheffereine genauere chemische Untersuchung desselben, in den Abhandlungen derStockholmer Akademie für 1752; der Ueberschrift nach handelt sie »von demweißen Gold, oder siebenten Metall, in Spanien klstin» <IeI kinto, kleinesSilber von Pinto, genannt« (Platina ist das Diminutiv von klats, derspanischen Bezeichnung für Silber; der Beinamen <IeI kinto wurde ihr ge-geben, weil man zuerst auf ihr Vorkommen im Goldsande des FlussesPinto achtete). Scheffer beschrieb die Unlöslichkeit des Platins inScheidewasser und seine Löslichkeit in Königswasser, auch daß es aus dieser