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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
Er,.nni>nß d.« ten derselben Akademie für 1777 enthalten ist. Er berichtigte Marggraf's
Platins als eines ^ -
-ig'AüEch», Angaben über das Verhalten der Platinlosung zu Laugensalzen dahin, daßKali und Ammoniak schon in geringer Menge mit der (sauren) Lösung einenNiederschlag hervorbringen, wahrend reines Natron erst in größerer Quan-tität zugesetzt einen Niederschlag gebe, der im siedenden Wasser unlöslich sei;doch bleibe die Flüssigkeit über dem Niederschlage immer gelb. Den Prä-cipitat mit Ammoniak (Platinsalmiak) oder Kali (Platinchlorid-Chlorkalium)beschrieb er als ein rothes krystallinisches Pulver, welches bei allmäligerEntstehung oktaödrische Krystalle zeige; manchmal entstehen nach ihm aucheben solche durchsichtige Krystalle von hochgelber Farbe. Er wußte, daßPlatinlösung durch Kalkwasser (im Sonnenlicht) gefallt wird. Den Nieder-schlag aus der Platinlösung mit Salmiak scheint er für verschieden von demmit (wenigem) Ammoniak erhaltenen angesehen zu haben; er beschreibt denersteren als aus dunkelrothen oktaödrischen Krystallen bestehend, und meint,er sei ein dreifaches Salz, welches die Bestandtheile des Salmiaks nebstPlatin enthalte; er führt an, dieser Niederschlag entstehe auch aus Platin-solution mit schwefelsaurem oder salpetersaurem Ammoniak. Er erklärte sichendlich gegen Diejenigen, welche das Platin nicht für ein eigenthümlichesMetall, sondern (wie namentlich Bussen 1774) für eine natürliche Legi-rung von Gold und Eisen hielten. — Besonders ämsig untersuchte aberdas Platin der (1787 gestorbene) Graf von Sickingen, um 1772, wel-cher damals als kurpfalzischer Gesandter zu Paris lebte. Er scheint dieSchweißbarkeit des Platins zuerst dargethan zu haben; er stellte Platinblechund Platindraht dar. Er gab bereits an, daß das mit Silber vereinigtePlatin sich in Salpetersäure mit dem ersteren auflöse (auf dieselbe Erschei-nung machte auch Tillet in den Schriften der Pariser Akademie für 1779,welche aber erst 1782 publicirt wurden, aufmerksam).
Seine Versuche wurden 1778 der französischen Akademie mitgetheilt,und sollten in den Abhandlungen auswärtiger Gelehrten veröffentlicht wer-den; dies verzögerte sich aber, und in der Zwischenzeit publicirten andereSickingen's Entdeckungen als ihr Eigenthum; so versicherte Erell, dermit diesem in Correspondenz stand, der Graf von Mtlly habe Sickingen'sMethode, den Niederschlag aus Platinlösung mit Salmiak zu glühen undzu dehnbarem Platin zusammenzuhämmern, in einer angeblich eigenen Ab-handlung der Gesellschaft der Wissenschaften zu Madrit vorgelegt. 1782erschienen die Untersuchungen Sickingen's im Deutschen, unter dem Titel: