Band 
Vierter Theil.
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239
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Ausbildung der organischen Chemie im Allgemeinen. 239

suchungen, welche sich hieran knüpfen, sind hier hervorzuheben, aber weiter aufdie Entwickelung einzugehen, in welcher auch dieser Theil der Chemie jetzt^griffen ist, würde über die Grenzen dieser Berichterstattung hinausführen.

Unsere Zeit sieht noch zu, wie sich das Gebiet der organischen Chemieimmer mehr erweitert, wie die Untersuchungen in diesem Gebiete immer all-gemeinere Wichtigkeit erhalten, wie für die Discussionen über chemische Clas-stsication u. a., für die Beantwortung von Fragen, die für die allgemeineChemie fundamentale sind, den Resultaten, welche bei den Forschungenüber organische Körper erlangt wurden, ein immer ausgedehnteres Stimm-"cht vindicirt wird, und wie die organische Chemie eine immer größereWichtigkeit für andere Wissenschaften erhält. Aus dem historischen Stand-punkte läßt sich somit über diese Ausbreitung des Einflusses der organischenChemie auf die Chemie im Allgemeinen noch nicht urtheilen; nur über dieftuheren Forschungen und Ansichten ist hier Genaueres mitzutheilen. Wirwollen hier zunächst untersuchen, nach welchen Ansichten man die organi-schen Substanzen von den unorganischen unterschied; wir haben die früherenVersuche durchzugehen, welche man anstellte, um die Zusammensetzung derorganischen Verbindungen zu ermitteln, und welche Behauptungen hinsicht-lich der rationellen Constitution (der näheren Bestandtheile) dieser Körperauf die Resultate gestützt wurden, die man bezüglich ihrer empirischen Con-stitution (der entfernteren Bestandtheile) erlangt zu haben glaubte.

Eine Unterscheidung der organischen Verbindungen von den unorganischen«konnte in der Chemie zu jener Zeit nicht stattfinden, wo die Ausübung derselben ^^diglich die Darstellung des Steins der Weisen zum Zweck hatte, und wo^eine Eintheilung der Scheidekunst nur auf der Unterscheidung der verschiedenen

bovxere entrvibbelin^), welche zum Theil durch Uebersetzuug auch bei unsverbreiteter geworden find. Mulder ist noch der Verfasser zahlreicher ein-zelner Abhandlungen, welche in verschiedenen Zeitschriften zerstreut sind.Mit van Hall und Vrolik redigirte er 1826—1832 die B^dra^en tot denatuurbundixe vveteosckappen; allein von 1833 bis 1836 und mitWencke-bach von 1836 bis 1838 das Katuur- ei> scbeibundiA srckiek; mit Miquelund Wen rieb ach das Bulletin des Sciences pb^sigues et naturelles endieerlancle; seit 1842 die 8ckeibundi§e onderroekinxen geclnan in bet labn -raturiuin der lltrecbtscbe Uoogescboel.