Band 
Vierter Theil.
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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.

ölige Element könne man von dem damit verbundenen geistigen durch dieEinwirkung der Schwefelsaure trennen (vergl. unten die Geschichte desAethers).

Mit der Anerkennung der Lehre Stahl's, daß die organischen Ver-bindungen als letzte Bestandtheile das salzige (saure), das wässerige und dasbrennbare Element enthalten, zeigte sich zugleich auch eine Spaltung in denAnsichten der Ehemiker, welche sich lange erhielt. Einige behaupteten, jeneElemente seien, unter sich zu näheren Bestandtheilen vereinigt, in den orga-nischen Verbindungen enthalten; Andere leugneten die Existenz von solchennäheren Bestandtheilen. Namentlich in Beziehung auf den Weingeist (derüberhaupt den Anhaltspunkt zur Aufstellung von Ansichten über die Eonsti-tution organischer Verbindungen vorzugsweise abgab) wurden diese entgegen-gesetzten Behauptungen schon um 1730 geltend zu machen gesucht (vergl.unten die Ansichten über die Constitution des Weingeistes und die Ent-stehung des Aethers). Stahl schien sich der ersteren Meinung anzuschlie-ßen, insofern er z. B. als nähere Bestandtheile des Weingeistes ein subtilesOel, also einen zusammengesetzten Körper, nebst Saure und Wasser annahm.Ebenso meinte Fr Hofsmann, der Weingeist bestehe aus Oel und Wasser,und die Entziehung des letzteren durch Schwefelsaure lasse das erstere alsAether frei werden. In ähnlicher Weise glaubte er von den Harzen, Säureund ätherisches Oel, also ein zusammengesetzter Körper, seien ihre näherenBestandtheile, weil ätherische Oele durch die Einwirkung von Säuren inharzartige Substanzen übergeführt werden. Juncker dagegen nannte da-mals nur Saure, Phlogiston und Wasser als die Bestandtheile des Wein-geistes, ohne anzunehmen, zwei von diesen Elementen seien unter sich zueiner Substanz verbunden, die als näherer Bestandtheil in dem Weingeistenthalten sei. Von den letzten Anhängern der phlogistischen Theorie gabenmehrere dieser Betrachtungsweise den Vorzug, und nahmen also an, in deneinfacheren organischen Verbindungen seien keine näheren Bestandtheile alsdie letzten Elemente enthalten. Andere erklärten sich für die entgegengesetzteAnsicht, indem sie z. B. diejenigen Körper, welche durch Salpetersäure ineine besondere Säure verwandelt werden, als aus dieser Säure und Phlo-giston zusammengesetzt betrachteten, und glaubten, die Salpetersäure wirkein der Art ein, daß sie das Phlogiston anziehe und die damit verbundeneSäure in Freiheit setze (vergl. Äleesäure, Schleimsäure u. a.); Bergmanhielt, an Fr. H ofsmann's Ansicht über die Harze erinnernd, die Bernstein-