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Weingeist und die verschiedenen Aetherarten.
tatur enim ills mistur» sci naturam kermenti, msximo si 6is 6»t. Gährung.
dem ersten Theile seiner Eommentariorum ^Icüemiae spricht er sichdagegen aus, die Digestion und die Fermentation als einerlei Operation zubetrachten; die erstere sei ein motus a<1 mistionem, non »st perkectionem,welche letztere durch die exsltstio in der Fermentation vor sich gehe. Erspricht hier auch davon, daß die Putrefaction der Fermentation nahe ver-wandt sei, und sich hauptsächlich davon durch die Art der Produkte unter-scheide. Darin stimmten auch alle folgenden Chemiker überein, daß Fer-mentation und Putrefaction verschiedene Wirkungen einer ähnlichen Ursacheseien.
Der Ausdruck Fermentation behält indeß seine ausgedehnteste Bedeu-tung bei den meisten Jatrochemikern, bei denen damit fast jede Einwirkung,welche zwei Körper auf einander hervorbringen, bezeichnet wird. Es geschiehtdies z. B. bei van Helmont, dessen (1648 publicirter) Ortus mecllcinae s-lm-m-sgeradezu die Behauptung enthält, bei jeder Veränderung finde GährungStatt: Docello, omnem transmutstionem formalem prsesupponere ler-wenMm corroptivnm. Auf Gährung beruhe die Bildung des Gases imMagen, welches Ausstößen verursacht, die anderen physiologischen Vorgängeim Körper (Erzeugung des Blutes und anderer Säfte), die von ihm ge-glaubte wunderbare Entstehung von Thieren (vergl. Theil 1, Seite 118),das Aufbrausen von Alkalien und Säuren, und viele andere Erscheinungen.
In Beziehung auf die geistige Gährung macht er aufmerksam aus die dabei ea
stattfindende Entwicklung eines Gases; er handelt davon unmittelbar nach
der Besprechung, daß ein Gas bei der Verbrennung der Kohlen entstehe,
aber ich finde keine Stelle bei ihm, worin er diese beiden Gase ausdrücklich
als einerlei Körper bezeichnet. Die Benennung Spiritus s^Ivestris geht bei
ihm auf sehr verschiedene Gase (vergl. Theil I, Seite 121 f.); das bei dem
Verbrennen von Kohlen entstehende Gas nennt er specieller gas csrlmnum,
das bei der Weingährung sich entwickelnde g»s vinorum. Dagegen macht
er die richtige Bemerkung, bei der (geistigen) Gährung werde etwas ver-
stüchtigt, was ohne Gährung sich als Kohle zeigen könne (iermeotum vol»
Girst, <zuoä »liss in carimnom mutatur); bestimmt erklärt er, das gasvinorum sei von dem Weingeist gänzlich verschieden; er selbst habe früher,autoritsto scriptorum ignorantum (ielnsus, an die Identität beider Körpergeglaubt, aber er habe sich durch Experimente von der Verschiedenheit der-selben überzeugt. Er drückt sich, aber undeutlich, so über die Gährung aus,
Kopp>s Geschichte der Chemie. IV. 10