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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.
B,kE>E>» dem dritten Theile des rückständigen Colcothars nochmals destilliren;
encbeiresi impetratur Spiritus voiatilis peuetrsus, ockore ßrato vinuwinslvsticum vei ttispsnicuiu »eiuulsns.
Eine genauere Kenntniß des Aethers wurde aber erst dann wieder er-langt, als man ihn isolirt und nicht mit Weingeist vermengt darstellte, undals charakteristisches Kennzeichen beobachtete, daß er sich nicht mit Wassermischt. Es lenkte sich die Aufmerksamkeit der Chemiker besonders wieder aufdies Präparat, als in den kiiilosopkicsUrausactions für 1730 ein Aufsatzvon August Siegmund Frobenius (oks 8piritus setttereus) erschien,in welchem die Eigenschaften eines ätherischen Körpers angerühmt wurden,ohne daß über die Bereitung des letzteren etwas mitgetheilt worden wäre.Es wird hier gesagt, der ätherische Körper verfliege an der Luft, aber unterder Glocke der Luftpumpe erhalte er sich und bilde keine Blasen; auf dieHaut gebracht, verursache er Kälte; er brenne auf Wasser; er löse vegeta-bilische und animalische Stoffe, und ziehe das Gold aus der Goldauflösungan sich; er sei nicht corrosivisch, mische sich nicht mit sauren noch mit alka-lischen Flüssigkeiten, und sei die leichteste aller Flüssigkeiten. — Gewiß ist,daß der Verfasser dieses Aufsatzes ein Deutscher war; Einige behaupten, derName Frobenius sei nur ein angenommener gewesen, aber dies scheintnicht der Fall zu sein, da der fragliche Chemiker unter diesem Namen mitmehreren anderen Gelehrten, namentlich mit St. F. Geoffroy, in Corre-spondenz stand, und der Familienname Frobenius in Deutschland vorjener Zeit vorkommt (es gab mehrere Gelehrte dieses Namens). In einerNachschrift zu Frobenius' Aufsatz gab Hanckwitz einige Aufklärung überdie Bereitung des Aethers; es scheint hiernach, als ob Frobenius seinenAether in Hanckwitz' Laboratorium bereitet habe, und zwar nach AngabenNewton's (dieser war 1727 gestorben), welche Hanckwitz zur Dispo-sition standen. Der Letztere sagt nämlich, als Frobenius in seinem La-boratorium mit der Darstellung des Aethers beschäftigt gewesen sei, habeer wissen wollen, was Newton darüber gesagt habe, und es habe sich ge-funden, daß dieser Schwefelsaure und Weingeist angewandt habe. Dochweiche der ätherische Weingeist Frobenius' von dem Newton's hin-sichtlich der Darstellung ab. Dieser werde aus gleichen Theilen nach demMaaß und nicht nach dem Gewicht bereitet; die obere Schicht werde vonder unteren nicht brennbaren durch einen Trichter getrennt; die letztere weg-geworfen, die erstere bei gelinder Wärme aus einer Retorte destillirt, und