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Weingeist und die verschiedenen Aetherarten.
Angaben, welche mit der Bereitung des Chloräthyls in Verbindung s«stehen, finden sich schon bei Basilius Valentinus. In feiner »Wie-derholung des großen Steins der uralten Weisen« schreibt er: »Dieses sag>ch euch, da der Geist des gemeinen Saltzes mit dem spiritu des Weinesvereinigt, und zum drittenmahl mit ihm übergezogen wird, so wird er süffeund verlieret seine Scharfe«. In dem vierten Buche seines letzten Testa-mentes, wo er die »Handgriffe« abhandelt, sagt er: »Nimm einen gutenspiritrinr sslis, der wohl ckepble^mirt und keine Wafferigkeit mehr in sichhat. Dessen kecip. ein Theil, geuß darzu einen halben Theil des bestenund aufs höchst gebrachten Spiritus vini, der auch keine plilegma noch ve^e-tsbilischen stlercurium mehr in sich habe, sondern ein lauter sulplinr vinistye, lutir einen Helm auf und zeuchs ziemlich stark mit einander über, daßnichts in kunsto bleibe; was übergestiegen ist, nimm und geuß abermahlhalb so viel, als es zusammen wiegt, spiritnm vini darzu, und zeuchs über,«was starker als das erste mahl, wiegs aber und thue es zum dritten mahl,aber allemahl starker übergezogen, thue es alsdann in einen Kolben wohlverlutirt und putrisiciers zusammen einen halben Monat oder so lang bis esalles ganz süß worden, in einem ganz linden I>al»eo, so ist der SpiritusEs ot vini bereitet und hat seinen schroffen Geschmack verloren, und istgeschickt zu extraliiren.« Auf die Bildung von versüßter Salzsäure beziehtsich auch vielleicht die oben (Seite 299) angeführte Stelle: «So das Gold«u. s. w. Basilius behandelte auch das Antimonchlorid mit Weingeist,giebt aber nichts an über die Veränderung, welche dieser letztere dabei er-leidet; in seinem »Triumphwagen des Antimon!!« lehrt er Oel aus Anti-mon (Antimonchlorid) mittelst Sublimat und Spießglanz zu bereiten (vergl.Seite 108 f.), und sagt dann nur: »Rectisicir solch Oehl mit dem Geiste desWeins, so ist es fertig und wird blutroth, erstlich aber ist es weiß und ge-steht wie Eis oder geronnene Butter«.
Die Vecsüßung der Salzsäure (Darstellung einer Lösung von Chlor-öthyl in Weingeist) ist den späteren Chemikern im Allgemeinen wohlbe-kannt. — Glauber sagt in seinen k'nrnis nnvis piiilosopllicis (1648)von der starken Salzsäure, welche er durch Erhitzen des Chlorzinks erhielt(vergl. Theil III, Seite 347): »Wenn man zu einem solchen starken «pii-ilu^li« einen «leplilegmirten spielt»,» vini geußt, und eine Zeitlang digerirt,sv macht er bei dem spirit» vini eine Scheidung, tödtet sein s.->1 vnlatile,k^ß ein liebliches klares olenm vini oben aufschwimmt, welches das geringste