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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.
W-in-l. bekannt wurde. Dumas und Voullayd. I. analyst'rten hingegen 182?Weinöl, und fanden es nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehend,aber in einem anderen Verhältniß, als nach welchem diese Elemente imölbildenden Gas verbunden sind. Serullas zeigte 1828, daß es zweiverschiedene Arten von Weinöl gebe; ein schwefelsäurehaltiges (dessen Dar-stellung durch Destillation von ätherschwefelsaurem Kalke er auch entdeckte)und ein schwefelsäurefreies, welches aus dem ersteren durch die Einwirkungvon Wasser oder von Alkalien entstehe und die Zusammensetzung des ölbil-denden Gases habe; er fand dieselbe Zusammensetzung für die Krystalle,welche sich aus dem letzteren Weinöl bei längerem Stehen absondern; fürdas schwefelsäurehaltige Weinöl ermittelte er, daß seine Zusammensetzungdie von zwei Atomen Schwefelsäure, von Einem Atom Aether und vonEinem Atom des besprochenen Kohlenwasserstoffs mit dem AtomgewichtOM (gj,xr h,je Aetherschweselsäure und dieses Kohlenwasserstoffs) in sichschließe. — Was früher allgemein als Weinöl bezeichnet und selbst alsidentisch mit dem Aether betrachtet worden war, unterschieden also die neue-ren Untersuchungen in nicht weniger als fünf besondere Körper: Aether-schwefelsaures Aetherol, Aetherol, Aetherin und zwei Kohlenwasserstoffe (in-sofern nach Liebig's Vermuthungen das bei der Rectisication von rohemAether mit Kalkmilch zurückbleibende Weinöl ein Gemische von zwei Kohlen-wasserstoffen ist, welche nicht die Zusammensetzung des ölbildenden Gases haben).
A-i,,-rschw,f,l- Dabit in Nantes behauptete 1800, der Alkohol werde zu Aether, in-dem ein Theil des Sauerstoffs der Schwefelsäure einen Theil des Wasser-stoffs des Alkohols zu Wasser oxydire (vergl- Seite 317 und weiter untendie Geschichte des Aldehyds) ;Fourcroy's und Vauquelin' s Behauptung,die Schwefelsäure werde bei der Aetherbildung nicht zersetzt, weil sonst schwe-flige Säure auftreten müsse, sei ungegründet; es bilde sich eine Oxydations-stuse des Schwefels, welche zwischen der Schwefelsäure und der schwefligenSaure in der Mitte stehe. Fourcroy und Vauquclin erwiderten hier-auf, für die Bildung einer solchen Oxydationsstufe des Schwefels gebeDabit keine Beweise. Diese Beweise suchte der Letztere 1802 beizubringen;er sättigte den verdünnten Rückstand von einer Aetherbereitung mit Kalkoder Baryt, und stellte krystallisirbare Salze dar, in welchen er einen Ge-halt an Schwefel nachwies; Salpetersäure verwandelte, unter Entwicklungvon Salpetergas, die Salze in schwefelsaure. Dabit glaubte so bewie-