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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.
der wasserfreien oxalsauren Salze betrachtete er Kohlensaure und ein Metall! (vergl. Theil III, Seite 21). Döbereiner zeigte 1816, daß in den wasser-
! freien oxalsauren Salzen kein Wasserstoff enthalten ist; er betrachtete die
Saure, welche in diesen Salzen sich befindet, als aus Kohlensaure undKohlenoxyd nach gleichen Mischungsgewichten zusammengesetzt. Die Ab-wesenheit des Wasserstoffs bewies endlich, 1821, noch bestimmter B erzelius.
Ueber die Anwendung der Oxalsäure als Reagens auf Kalk vergl.Seite 48. — Daß sich an die Untersuchung der Verbindungen von Oxal-säure und Kali die erste hauptsächlichste Beweisführung für das Statthabeni der multiplen Proportionen knüpfte, wurde schon im II. Theile, Seite 373,
^ erwähnt.
i ->„ckNach der Entdeckung, daß die aus Zucker durch Salpetersäure sich bil-dende Säure mit der in dem Sauerkleesalz vorkommenden identisch ist, wurdediese Säure immer seltener als Auckersaure, gewöhnlicher als Oxal- oderKleesäure bezeichnet. Die Benennung Zuckersäure legte dagegen Heß 1837einer anderen Saure bei, welche sich bei der Einwirkung der verdünntenSalpetersäure auf Zucker neben der Oxalsäure bildet. Daß hier noch eineandere Saure entsteht, hatte schon Scheele 1785 entdeckt, und diese fürAepfelsaure gehalten; Trommsdorff hatte dieselbe 1830 von der Aepfel-saure abweichend gefunden; Guerin-Varry hatte 1832 dasselbe behauptetund 1833 diese Saure als acille oxM^llrigue benannt, weil sie als ausOxalsäure und Wasserstoff bestehend angesehen werden könne; Erdmannhatte sie 1836 für isomer mit der Weinsteinsaure gehalten und Metawein-saure genannt.
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Als gefunden worden war, daß Salpetersäure mit Zucker eine eigenthümlicheSäure bildet, versuchte man bald, auch andere Substanzen aus diese Artzu behandeln. Von den organischen Säuren, die zunächst nach der Kleefarneals die Producte der Einwirkung von Salpetersäure auf organische Sub-stanzen erkannt wurden, wollen wir hier der Schleimsaure, der Kampher-säure und der Korksaure erwähnen.
Scheele publicirte in den Denkschriften der Stockholmer Akademie für1780 eine Untersuchung des Milchzuckers, worin er auch die Einwirkung