Band 
Vierter Theil.
Seite
369
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Organische Säuren.

Und in seiner Abhandlung cke nslura lossilinm: ex 8->xis cslci8, sock cine-rei«, ^i^nltur Zslsctites et melitites; guorum uteigue cinerens est; Mer-gle cotidu« attritu« reiidit lacteam succum, ex g,ic> Aglsctites ixnne»lnvenit; utrins^ue «iiccu« est «iulcis, verum ckulcior melititae, st^ae ic-k'rco z melle probier similituäinem «aporis est sppellotns. — Dashier als Honigstein benannte Mineral war also offenbar ein ganz anderes,als das jetzt so bezeichnete; das letztere wurde erst gegen das Ende des vori-gen Jahrhunderts zu Artern in Thüringen aufgefunden, und von Wernerals eigenthümlich bekannt gemacht und benannt. — Den eigenthümlichenHonigstein untersuchten zuerst Ab ich und Lampadius 1797; der Erstereglaubte darin Kohlensaure, Thonerde und Wasser mit etwas BenzoösaureUnd Eisenoxyd zu finden, der Letztere sehr viel (über 85 Procent) Kohlenstoff"obst Thonerde, Kieselerde und Wasser. Klaproth entdeckte 1799, daßder Honigstein das Alaunerdesalz einer eigenthümlichen Saure sei, welcheden vegetabilischen Sauren nahe komme.

Die Untersuchung des Berlinerblaus bildete den Ausgangspunkt zurErkenntniß der Blausäure und des Cyans und seiner Verbindungen.

Von der Entdeckung des Berlinerblaus gaben zuerst die Mscellsneakeroliriensis 1710 Nachricht. Die hier mitgetheilte kurze notitia coerulei^erolinensix rmper invonti bespricht zuerst, daß man bisher nur schlechteoder sehr theure blaue Farben besessen habe; vor einigen Jahren sei aberdas Berlinerblau erfunden worden, das jetzt bekannt zu machen sei. Eswird nun die Schönheit der Farbe desselben gelobt, und angeführt, daß es zu>oder Art der Malerei brauchbar sei; es wird erinnert, daß man zwei Sorten,dunkleres und helleres habe, und schließlich versichert, es sei ganz unschädlich,und kein Arsenik darin enthalten; ohne Gefahr könne man Zuckerwaaren damitfärben, und beim Malen den Pinsel durck die Lippen ziehen. Zu verkaufenfei es bei dem Buchhändler der Berliner Akademie; es koste nur den zehn-en Theil des Preises des besten Ultramarins. Das war die erste Nachricht vondem Berlinerblau; über Entdecker und Zubereitung wird hier Nichts gesagt.

Genauere Auskunft über diese Entdeckung gab Stahl in seinen^xporimenti«, odservstionUms, snimadversioniluis eic. (1731).

Nach ihm beruhte die erste Wahrnehmung jener Farbe auf einem glücklichen

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Blausssure.