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Beiträge zur Geschichte der organischen Chemie.
^ Da,si,ll»n^ fettem Oel erhielten sie das flüchtige Oel aus mehreren Gewachsen, indemsie diese mit Olivenöl behandelten. Ein flüchtiges Oel, das Terpenthinöl,erhielten sie mittelst eines unvollkommnen Destillationsapparats. Dios-korides sagt: H'vrrcet Ax xc-.i 7rt66L^«lOv äxzek'vov rov vättreaflovs crvr^§' LPtür«r«i. Aä rovro x«A«7rky^-«stcrxre x«i Lxst«zt./3«ver«e Ar rr- rH ech»/6Lt 7re66^§, virep-«emyovzt-kr-ov Lyeov x«A«yoss, oirrp or«v ex rov «vttipkpoztLvou«pzenss Ae«/3po^ov, ex-d-stt/Zerttt kt§ x«e rovro
Ly)' oSov «v MS6« kch^rwe. (Auch entsteht das
Harzöl aus dem Harze, indem das Wasserartige desselben sdes Harzes) ab-gesondert wird; dieses schwimmt oben auf wie die Mölke der Milch, und wirdabgesondert wahrend des Kochens des Harzes, indem reine Wolle darüberaufgehängt wird, welche, wenn sie von dem aufsteigenden Dunste durchnäßtist, in ein Gefäß ausgedrückt wird; und dies geschieht, so lange das Harzkocht.) Dasselbe berichtet Plinius: K, pice 6t, guock pissinum appeliant,<zuum coguitur, vellerihus supra hslitum ejus expansis, atgue itapressix; —-cnlor olea kulvus.
Mit der Ausbildung der Destillation wurde auch das Terpenthinöl häu-figer dargestellt und besser bekannt; in vielen älteren Schriften wird es, wieder Weingeist, als sgus arstens bezeichnet. So wird in dem Imitier igniumäst comhuremlos bostes, als dessen Verfasser M a rcus Graecu s in dem8. Jahrhundert (vergl. Theil ill, Seite 220) angesehen wird, Folgendes ge-lehrt: Hecipe terehintliinsm, et stistills per slambicum »<piam aräentew,l^uam impone« in vino cui applicstnr canOela et srstebit ipsa. Nochim 16. Jahrhundert wurde das Terpenthinöl als eine dem Weingeist ähn-liche Substanz betrachtet; Libavius handelt in seiner ^Ick)mis (1595)darüber in einem Zusätze zu dem Capitel von dem Weingeist, und statt desletzteren scheint man damals manchmal jenes Oel angewandt zu haben:Terehintbinae slsumie sijusm clsram, ckestills in vsse terrea, ckuabus
welche er in der Vorrede zu seiner ?^rotecknie (1658) und einer anderenSchrift: dlsiures oxplicsiion etc. (1657) bekannt machte und empfahl. Spä-ter wurden viele Vorschriften zur Bereitung dieser Starkey'schen Seistvorgeschlagen; noch bei der Aufstellung der antiphlogistischen Nomenclatur(1787) glaubte man, die ätherischen Oele überhaupt bilden besondere Seift»mit den Alkalien, und diese Verbindungen wurden damals savonules genannt,zum Unterschied von den eigentlichen, mittelst fetter Oele dargestellten, Seifen-