L i t h i u m.
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Erhitzen ein Gemisch von Chlornatrium und Iodnatrium. Inkaltem Wasser, welches das Kochsalz auszieht, verwandelnsich die Krystalle in ein undurchsichtiges Aggregat vonbüschelförmig vereinigten Nadeln des »fach - gewasserteniodgauren Natrons. Rammelsueku (p U yy. 44 , 548).
Krystallisirt.
117,3
SNaClNaO,JO13 HO
1 .‘(7,3
46,6s
RaMMEI.SBERG.
37,15
47,50
35,05
2NaCl-|-NaO,JU 5 -j- 13Aq 433,4 100,00
99,70
Feraere Verbindungen dos Natriums.
Mit mehreren Metallen, namentlich mit Arsen, Anti-mon, Tellur, Wismuth, Zink, Zinn, Blei, Kupfer undQuecksilber.
DRITTES CAPITEL.
L I T 11 I I M,
Arfvkdson. Schw. 33, 93; aucli Amt. Chim. Phys. 10, 83; — ferner:
Schw. 34, 314. .
Vauquemn. Ami. Chim. Phys. 7, 884; auch Schw. 31, 397.
C. G. GmEL ix. Gilb. 63, 399; 64, 371 und Schiv. 80, 173.Kkai.ovans/.kv. Schw. 54, 330 u. 346,
R, Hermann. Poyy. 15, 480.
Geschichte. Das Lithiumoxyd wurde 1817 in Bkrzei.ius’s Laboratoriumvon Arfvedso.v entdeckt.
Vorkommen. Ais Oxyd, blofs im unorganischen Reiche (daher derName), vorzüglich im Petalit (5 Proc.), Lithon-Spodumen (8 Proc.),Amblygonit (11 Pröc.), Triphylin (3,4 l'roc.), Lepidolith (3,6 Proc.),Lithon-Glimmer, Apyrit uud dem Turmalin von Utüu. Aufserdem in sehrkleiner Menge im 'Karlsbader, Franzbader und Marieubader Mineral-wasser, Bebzelius (.Schw. 44, 137; Puyy. 4, 348), im Pyrinonter Was-ser, Brandes (Schw. 45, 369), im Mineralwasser von Hofgeismar,Wuuzer (Schw. 46, 121), in der Salzsoole vou Kissingen, Fuchs u.Fickkntscher (J.pr. Cliem. 5, 331), im Kropfwasser von Hall in Oest-reich, Dogger (Zeitschr. Phys. Math. 9, 75), im Mineralwasser vonMönchshofen, Büchner (Ile/iert. 23, 281), von llilin, Hkuss, vonKlausen in Steiermark, v. Hoi.gkr, von Hohenstein, Rkiciiki, , vonKreuznach, Lthvio, von Lavey bei Bex, Baue, uud von Slintsch in Un-garn, Wagner.
Nach Brande (Scher. Ann. 8, 120) erhält man aus dem Li-thon im Kreise der Volta’schen Säule ein weifses brennbares