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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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121
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Lithon.

1*1

Metall. Durch Kiseii) Kohle oder Kalium vermochte Khalovanszkydas Metall aus dem Oxyd nicht zu reduciren.

Atomgewicht des Lithiums (II = 1) = 0,4384 Berzkmus (Pona17, 379); = 0,084 II. Hermann (Puyg, 15, 480).

Verbindungen des Lithiums.

Lithium und Sauerstoff.

A. Lithon. LO.

Lithiumoxyd, l.ithion. Noch nicht für sich bekauut.

Berechnung nach Bkrzei.ius.

L 0,4 44,44

___0_ 8 55,50

LO 14,4 100,00

(LO = 80,33 -f 100 = 180,33. Berzklius.)

Verbindungen, a. Mit Wasser: Lifhonhydrat.

r Darstellung. 1. Mao glüht den gepulverten Pelaiil mit4- Th. kohlensaurem (oder salpetersaurem) Baryt, löst dieMasse in verdünnter Salzsäure auf, dampft zur Trockne ab,nimmt die Masse wieder in schwach sal/.gesäuertem Wasserauf, trennt die Auflösung durch Filtration von der Kiesel-erde, fallt den Baryt durch überschüssige Schwefelsäure,und die Alaunerde durch kohlensaures Ammoniak. Hieraufdampft man die Auflösung zur Trockne ab, und verjagt dasAmmoniak durch Glühen, wo schwefelsaures Lithon nebstwenig schwefelsaurem Kalk (und Mangan) bleibt. Aus derAuflösung .dieses Rückstandes in Wasser fallt man ( durchhydrothionsaures Ammoniak das Mangan; hierauf dampftman wieder ab und glüht, löst'wieder in Wasser auf undfällt darauf]) die Schwefelsäure durch essigsauren Baryt.Die davon geschiedene, essigsaures Lithon, Baryt und Kalkhaltende Flüssigkeit glüht man nach dem Abdampfen; diegeglühte Masse kocht man gepulvert so lange mit Wasseraus, als das Wasser noch etwas Alkalisches aufnimmt; dieso erhaltene Lösung des kohlensauren Lithons dampft manab (bis auf eine kleine Menge, wo das kohlensaure Lithonniederfällt, während etwa vorhandenes kohlensaures Kalioder Natron gelöst bleibt), und man kocht das kohlensaureLithon mit überschüssigem Kalkhydrat und Wasser mehrereStunden unter Uinnihreii, worauf man filtrirt, abdampft undim Silbertiegel schmelzt. Aiu'vkuson. Die iu Klammern befind-lichen Zusätze rühren von C. G. Gmki.ix her.

i. Man mengt, um den Baryt zu sparen, das geschlämmtePulver des Spodumem oder Pelalün innig mit der doppel-ten Menge gebranntem Kalk, glüht die Masse heftig undanhaltend in einem hessischen Tiegel, löst sie in Salzsäureauf, versetzt die Lösung mit Schwefelsäure, d " sic zurTrockne ab, und entfernt den Ueberschuss der Schwefel-