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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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132
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I! ;i r y u in.

saures .Natron gelüst enthält. Bkhzei.us (Schw. 44 , 127 ; Voyg.4 , 246; Lehrb. 4, 102 ). Löst sieh in 1400 Th. Wasser von15°, in 1233 von 60° und in 951 Th. von 100°. Bhan-

DES (Schw. 59, 350).

Geglüht, nach Ushzki.ics.

31,2 26,66

14,4 12,31

?1,4 61,03

NaO

L.0

PO 5

NaO, LO, PO 4

LG,!!) 4 117 100,00

Fernere Verbindung des Lithiums.

Mit Quecksilber.

VIEilTES CAPITF.L.

B A K Y U II.

Geschichte. Die iiltern Chemiker unterschieden Kalk und Bitlererdc als

sogenannte Terrae alisorhentes von den Knien im engem Sinne; zu diesenabsorbirenden oder alkalischen Erden trurrie dann auch die 17*4 vonScheki.e ( O/iusc. 2, 262) entdeckte Baryterde, und die später entdeckteStrontianerde gezählt. Seit Fouiicboy hat man jedoch angefangen, dieseErden, zum Tlieil mit Ausnahme der Bittercrde, als Alkalien zu betrach-ten , da sie deren vorzüglichste Charaktere besitzen , und sich von denfrüher betrachteten nur durch geringere Löslichkeit ihrer selbst und ihrerVerbindungen mit Säuren in Wasser auszeichnen, daher man sie als dieminder löslichen Alkalien, oder als erdige Alkalien unterscheiden könnte. II. Davy stellte 1808 zuerst das Ilaryum, Strontium und Calciumdar, deren Verbindungen mit Quecksilber Beiizki.ius h. Poxtin schonfrüher erhalten hatten.

Vorkommen. Als schwefelsaurer und als kohlensaurer Baryt; fer-ner im Ilarytocalcit, in gewissen Braunsteinarten, im Kreuzstein undBrewsterit. Auch Hilden sich Spuren von Baryt im Wasser von Pyr-mont, Biiandks (Schw. 45, 360), von Kreuznach, Löwig und von Lu-hatschivitz, Pi.axiava.

Darstellung. 1. Mit Wasser '/Ai einem Teige angemachtesund zu einer Schale geformtes Barythydrat oder kohlen-saurer, salzsaurer oder salpetersaurer Baryt wird auf einePlatinplatte gestellt, welche mit dem positiven Pole einerVoltaschen Batterie von 500 Paaren in Verbindung steht,und mit Quecksilber gefüllt, in welches der negative Drathder Batterie taucht (i,»405, unten). Bas so erhaltene Ba-ryumamalgam wird in einer, Steinöldampf enthaltenden, ver-schlossenen llöhre von bleifreiem Glase so lange erhitzt, bis