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alles Ouecksilber sublmurl ist. H. Davy. — ist das Barythydratmit Ouecksilberoxyd gemengt, so erhält mail mehr Amalgam. II. Davy.— Hahk (.JV. Bibi. tniir. 23, 200; auch J. pr. Client. 1<), 24!)) stelltenuf ähnliche Weise mit 2 Batterien, jede aus 100 Paaren bestehend,über 100 Quadratfufs Zink enthaltend, aus feuchtem salzsauren Baryt,der mit einer Frostmischung umgeben war, das Amalgam dar, und ent-fernte aus diesem das Quecksilber durch Glühen in einem eisernen Tie-gel , mit eisernem Helm versehen und luftleer gepumpt. — 2. Unreinerhält man das Baryum nach II. Davy. indem man Kalium-dämpfe über glühenden Baryt oder Clilorbaryum leitet. —3. Man setzt Salpetersäuren oder reinen Baryt in einer koh-lenvertielung oder auf einem Schiefer einem brennendenStrome von Knallgas aus, welches aus 3 Maafsen Wasser-stoffgas auf 1 M. (Sauerstoflgas gemengt ist. Es entstehenunter Aufbrausen glänzende, weifse Kügelchen metallischenBaryums. Der Baryt muss wasserfrei seyn; auch muss das Knallgasnicht durch Wasser, sondern durch Del gesperrt seyn, sonst erhält maneine durchscheinende Glas- oder Horn-ähnliche Masse. Claukk (Gi 7A.ca, 363 ; Schic. 18, 246; 21, 385; An». Phil. 17, 410).
Eigenschaften. Silberweifs. weniger, als Gusseisen, glän-zend. Sinkt, obgleich mit Gasblasen umgeben, schnell imVitriolöl nieder. Ductil; lässt sich schwierig platt drücken.Schmilzt unter der Glühhitze; verflüchtigt sich nicht beimGlühen. II. Davy (/*/<//. Transact. 1808, 343). — Von der Farbeund dem Glanze des Eisens, von 4,0 oder etwas mehr sjiec.Gewicht. Ci.aiikk.
Verbindungen des HaryumsB ii v y u in und S a n c r s t u f f.
A. Baryt. BaO.
Baryumoxyd, Schwerspatherde, Schicererde, Jlarylerde, Terrapmiderusa, Barytes, Ter re pesante, Terre barotiipie , Baryte, Pruluxydede Barynm.
Bildung. Baryuin überzieht sich schon bei der gewöhn-lichen Temperatur an der Luft mit einer weilsen Binde vonBarvt, und zerfällt zu weifsem Pulver. 11. Davy, Ci.aiikk.
Die Oxydation erfolgt fast augenblicklich, indem zuerst ein strohgelberUeberzug, dann eine dickere Oxydschicht entsteht, so dass das Auge,um die Metallfarbe wahrzuuehmen, dem Strich der Feile oder des Polir-
stahls folgen muss, iiahk. — Gelinde erhitzt, verbrennt es an derLuft mit dunkelrothem Lichte, II. Davy; im Knallgasgebläsemit chrysolithgrüner Flamme, Ci.aiikk— Mit Wasser bildet esunter heftigem Aufbrausen von Wasserstoffgas Barytwasser.II. Davy, Ci.aiikk. Nach dem Aufbewahren unter Stcinol erfolgtdas Aufbrausen viel langsamer, weil das llarymn mit einer llarzschicht
bedeckt ist habk. - j„ Vitriolöl wird es unter Wasserstoff-
gasentWicklung zu schwefelsaurem Baryt. D. Davy.
Darstellung. |. Der salpctcrsaure Baryt wird in einemPlatin- oder Thon-Tiegel oder in einer Porcellanretorte bis