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Geschichte der einzelnen schweren Metalle.
x-ichrn^Ansichnn Der Tungstein (oder, wie er spater benannt wurde, Scheelit) wurdeW°nrM„. früher allgemein den »weißen Zinngraupen« zugezählt. Daß dies irrig sei,erkannte Cronstedt, welcher dieses Fossil in seiner Mineralogie 1758 alsTungsten (zu deutsch Schwerstein) unterschied und ihn zu den Eisenerzenrechnete; nach ihm sollte dieser Stein bestehen aus Eisenkalk, der mit ei-ner unbekannten Erdart innig verbunden sei. — Gleiche Unsicherheitherrschte über den Wolfram (lup, spumo heißt dies Mineral in Agricola'sSchrift <ie Iiatuog kossilium). Gegen die Mitte des vorigen Jahrhundertszahlten die meisten Mineralogen auch dieses Fossil zu den Zinnerzen, undglaubten, in ihm sei außer Zinn noch Eisen und Arsenik enthalten; Wal-le rius zahlte ihn zu den Eisenerzen, Cronstedt hielt ihn 1758 füreine mit wenig Zinn und Eisen vermischte Braunsteinart, I. G. Leh-mann leitete 1761 in seiner »Probirkunst« aus seinen analytischen Ver-suchen die Folgerung ab, der Wolfram bestehe aus einer glasachtigen Erde,aus Eisen und wenig Zinn. Ein östreichischer Chemiker, I. G. Kaim,behauptete 1770 in einer Vissei-totio ,Ie mewliis «lulüis, aus dem Wolframein eigenthümliches Halbmetall gewonnen zu haben; seine Versuche erwie-sen sich aber als ungenau, und sein vermeintlicher Wolframkönig hattenichts mit dem eigentlichen Wolsrammetall gemein (ebenso unsichere Re-sultate gaben Kaim's Versuche über vermeintlich aus Wasserblei, Braun-stein und anderen Mineralien erhaltene Metalle),smd.-umg d°s Scheele zeigte 1781 von dem Tungstein, daß er eine Verbindung
M«a>» m iha,n. aus Kalkerde und einer eigenthümlichen Säure sei; Berg man sprachsich in demselben Jahre dahin aus, diese Saure sei ein Metallkalk, wobeier sich hauptsächlich auf das große specifische Gewicht derselben, auf ihreFällung durch Blutlaugensalz und auf ihr Vermögen, Glasflüsse zu fär-ben, stützte. 1783 entdeckten zwei spanische Chemiker, die Brüder JuanJoseph und Fauste d'Elhujar (unrichtig wurden sie öfters de Luyartgeschrieben), daß in dem Wolfram dieselbe Saure wie in dem Tungsteinenthalten sei, nur in jenem an Eisen und Mangan gebunden. Es gelangihnen zugleich, das Metall aus dieser Saure, welche als Tungstein- oderWolframsäure bezeichnet wurde, zu reduciren. Das Metall selbst wurdeals Tungstein- oder Wolframmetall benannt, von deutschen Naturforschern(zuerst von Werner) bald nach seiner Entdeckung auch als Scheel.