Dritter Theil/deß Vst-und West-Indischen/
der Groß-König / die meiste Zeit / seineWohnung habe rund/über diesen/nochzween andre Paläste/ deren einer in derMitten / der dritte aber am Ende/derStadt/gegen Niedergang/stehe.
Delchrei, Der erste (spricht er) ist so groß und
bung der weit/auch so voller schöner und seltsamerKK Dinge / daß man vier gantzer Tageschloß» braucht / ihn recht zu besichtigen. Istmit siebell grossen Mauren umfangen/de-doiä. reu jede so weit von der andren stehet/ daß
dazwischen zehen tausend Soldaten/so Zudeß Königs Leibhut bestellet/ rW Quar-tier beauemlich haben können. Hat neunund sechszig Säle / dre aus dermaßenkünstelnd kostbarlich zuberettet: darinnmman viel Frauens-Personmsihet/ welchedem Könige / an Star der Edel- Zungenund Pagen/aufwarten.
Über diese seynd noch vier überausköstliche/und nach wunderlicher Art er-baute/ Säle / zur Verhör andrer König-licher/und fremder Herren/Borschaffren/oder der fürnehmsten Smesischen Vasal-len und Landherren Abgeordneten / ver-ordnet. Der erste dieser vier Sälen istvon Metall besetzet/welches in vielerleyFiguren und Bildnissen ausgearbeitet:der zweyte/ mit ausgeschnitztem Getäfel/von erhobener Arbeit/geziert/ und derBoden mir silbernen yochschätzbarenPlatten belegt r der dritte mir lauterfeinem Golde dergestalt eingelegt / daßZier/Kunstund Werch/öenPreiß gleichunter sich theilen t der vlerdte über-trifft alle die andren / und zeuget klar ge-nug / mit seiner wunderbaren Pracht/von der grossen Macht und Reichthumdieses gewaltigen Monarchens: maßensie ihn auch deßwegen den KöniglichenSchatz-Saal tituliren. Welchen Ti-tul er auch mir gutem Fuge führet: weil!darinnm dw gröffelie Schatz!» finde»/den einig« König >n der Wev habe«
Ausser jetztdernhrtem Schatz / be-greifst er eine grosse Menge edelsterMei -nodien/von unerschätzlichem Pretß/aucheinen Thron-Sessel von Marmel: <»daran viel theuerbare Edelgesteine/und/unter andren/so hell-flammende Karfun-keln spielen/ daß der Saal/ mitten in derfinstern Nacht / davon nicht andres leuch-tet/als ob viel angezündteLiechter darin-nen brenneten : die Wände dieses Saalsseynd ausgemauert / von lauter theurenoder tugendhajsten Gesund- Steinen/ diesehr künstlich eingefügr/un ausgearbeitet.
(--) Die Teutsche Version setzt vo« Eiffrnbeinr dieZrantzvMe von Marmel,
V ...
Gestalt««» Beschaffenheit/ daß >wgE«en Lande keiner so köstlich aitzntreK»-Mttmal alles/ was im Reich« furtreMund selten ist/ allda beieinander »ersann
An solchen erst-gedachtenvierEÜKönig den BotschaKern /lhn abgesandt/Gehör: jedoch mit dreWUnterscheide / daß in dem ersten euresPrmtzens von geringer Gewalt Legatesm dem andren / eines mittelmäßigen; «rdem drrtteu/der mächtigen!: in dem vreAten / der Großmächrigsten ihre gehörtwerden.
In diesem Palast Halm, stch E»'«Aöntge gar eingezogen und verschlösse^haben doch zehen Lausend Soldaten K w-rerLerbwache/ diedenPalastSeyTaM
un andreOerter deßPalasts/lN rhrMrt
und Verwahrung haben. ^EÄr-chem Palast / viel Obst-mrd TdrerA^ten/WaldervoüWild / mrdallerky Uwilde Thiere/die man jagen kan. »mg>
LLSHUAK
man in vielen Lust-Haustm «ufdem Lauede immermehr haben konnte. .
Basilowitz. Hat man sonst kemewentere Nachricht mehr/ rmde>,ciiKa,Ml-Palästeist ebne diese deß Mendo!--?
^'Ln-baid. Ja: eshabm auch aMmdzMiu»MScridmtMnbejchA
oU angezogen? meldet / es sey die EUBmgZukc-kinZetwas enger/alte zu nsnkE: aber sothane ilE.^werde/ durch Zrer und Lust/stattE^
tzet: da hingegen der alte Palast die'islerchwie ein Leichnam/ daraus^Seele gefahren/ von Jahren zu
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genwarr undHofhaltung/je läu^licher angestralet werde. . ..5. tz-yde
und ^un/cinZ. Wett
nachdem aber aus der wenigen ^^^rettion/womir mich die Herren bE .haben/ mir gnugsam kund geworbn ^ihnen die Gelegenheit selbiger^kandt; möchte ich demselbenwelcher so wol von den AnsitzKlbst/alsdenPalästen/ nndder-MhB
(L) Ll«l,ä«->k->rr.l. l-iv.z. eka?.»