wie auch Ginesischen Lu st- und Stats-Gartens.Wchaffenheit/mir einen rechten Bericht
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Ili geben/Pruheii w ird: damit ich meine»Lands-Leuten / als derer wenig nachSina kommen/ und zwar darum/ daß sie/der uns verkleinerlichen Ceremonien Hal-den / mit den Sinefern nicht eins werdenkönnen/ heut oder morg? auch eine gründ-liche Nachricht davon geben könne.
Smnebald.Diese Mühwaltung wirdweinHerr Angelott ihm lassen Mich auf-bürden.
Angelott. Es wird mir keine Bürde/sondern eine Würde/seyn/in Gegenwarteiner so ansehnlichen Person / hievonet-lvas zu reden.
Basilowitz. Und ich werde es andersnicht / als für eine grosse Höflichkeit/vondem Herrn erkennen.
Angclorr. Es ligt die wundettreffli-che Käiferliche Atisitz-Stadt/l>eK>n2,auf39 . Grad und 59.Minuten / O) schleran den äussersten Nord - Grentzen dergleich also genannten SinifchenProvintzkekmZ: nicht weit (D von der weltbe-rühmten Mauer / von welcher wir allbe-reit vorhin gediseurrirt.
Sinnebald. Um Erlaubniß/ meinHerr! daß ich Hiebey etwas frage / ehedenn er fortführet. Ich habe/beym 3Amio. gelesen ; sie sey / von besagterMauer / nicht weiter/ als hundert Meil-lvegs / entlegen. Hundert Meilen abermachen noch einen zimlich-weiten Weg.
Angelon. Mein Herr weiß/daß diesehr unterschiedlich. Allein/manWFtt sie/wie man will; so hat in diesemU 1 riZLucius geirret/oder sich irrig be-rlchten lassen. Wie denn auch die jenigevlese Abgelegenheit noch zu weit gefetzet/'?da geschrleben / es seyen dreiffigTeut-scher Metlen. Denn es befinden sich/ander llncken Selten dleserStadt/etliche Ho-he Hügel / darauf man sehr fern ins LandMein schauet / und/unter andren/auchdte grosse Scheide-Mauer der SineserUttd Tartern / wie sie sich durch das Ge-orge erstrecket. Welches man wol wür-Ableiben lassen; dafern mehrerwehntestünde^ ändert Meilen von dansien
KAib Ich kan hierinnen demBruder, aus unsrem Herrn Neu-di-Wugmß ertheilen: welcher schreibet;ri,Ä. uer «ge zwar zimlich weit von ge-rechter Stadt: und doch solle man / vontew'S wte.thn die Sineser vor die lau-N Warhett beuchtet haben / in einem^age dahin/und wieder zurück nach der
Stadt / zu Pferde kommen können: und
solchen Bericht habe er nachmals/ mit sei-nen Augen/auch wahr befunden. Mußdemnach die Distantz so gar groß nichtseyn.
Sinnebald. Ich aber will dennochwol glauben / die Distantz mache nichtviel weniger/ als dreiffig Meilen. Dennob gleich die Mauer von den Hügeln vor?ekinZ herab gesehen wird; und man/ ineinem Tage/ hin-und zurück reitet: mußman gegen über auch betrachten / daß dieMauer allda / wo sie sich durch und überdas Gebirge erstreckt / gar hoch stehe/undimgleichen erwehnteHügel vor kekinx ei-ne gewaltige Höhe haben. Item / daß diePferde einen solchen Ritt / in einem Ta-ge/gar bequemlich thun können r wennmanbedenckt/was v-necus schreibt/daßdeß Käisers Post-Reuter / in einem Ta-ge zwo/ ja auch wol dreyhundert (Wel-sche) Meilen reiten: vermittelst vierma-liger Umwechselung frischer Pferde. (0
Angelott. Nun wir wollen uns wie-derum an die Stadt machen. Dieselbemuß der Residentz-Stadt im SüdlichenSina/nemlich nsn/cinZ,zwar an Grös-se / und Beschaffenheit der Gassen undVestungen/weichen: übertrifft aber imGegenstände dieselbe mitMenge derEin-wohner/Anzahl der Kriegsleute/ und D-brigkeiten. Ihre Südliche Seite ist befe-stiget mit zwo dicken und hohen Mauren/die oben dermaßen breit seyn / daß zwölffPferde darauf neb? einander lausten körr-nen/und doch einander nicht imWege ge-hen. Die innerste solcher zwo Mauren/so40. Loy. oder dritthalb Teutscher Meil/lang/ ist mit so viel Boll-Wercken allent-halben verwahret / daß man mit einemStein gar leicht von einem ins anderwerffen kan. Diese Mauer ist von ge-brandten Steinen/welche überaus grosseQuader-Steine zum Fundament untersich Haben/aufgeführet. Auswendig sihetman an dieserMauer nichts/dennSteine;inwendig aber ist sie/an Etat der Steine/mitErde dick und fest ausgefüllet/und hateine solcheHöhe/dergleich? sich fastbey kei-ner Mauer/womit einige Stadt ingantzEuropa umgeben ift/befindet. Die äusser-ste Mauer aber / darin» die Vorstadt be-griffen / ist nur auf gemeine Weise befesti-get / und hat an beyden Seiten der Pfor-ten drey zimlich - starckeBoll-Wercke.Indiese Vorstadt kommt man / von jenerSeiten/über eine Brucke / so auf einemfließenden Wasser liget;welches bey ihrerNyyyyym Mauer
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