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Die Erweiterung und Vervollkommnung des deutschen Gewerbsbetriebs, ein Mittel zur Herstellung des richtigen Verhältnisses zwischen Bevölkerung und deren Bedürfnisse, mit besonderer Rücksicht auf das Grossherzogthum Hessen : eine Denkschrift für jeden wahren Vaterlandsfreund / von Ludwig Wilkens
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und Dahlmann in dem Conterte alle störenden ^ und -j-s mit Ci-taten und Doppelcitatcn sorgsam vermieden, und es lieber vorge-zogen am Schlüsse des Buches eine alphabetische Zusammenstellungsämmtlicher von mir benutzten Hiilfsqucllcn zu liefern. Den Um-fang dieser Schrift durch literärischc Bemerkungen und Verweisungenzu vergrößern, hielt ich für überflüssig, und habe daher nur diejenigenmitunter angefübrt, welche mir die vorzüglichsten und praktischstendünkten.

Vorzugsweise benutzte ich des königlich würtcmbergischcn Ober-steuerrathes Moriz Mohl:

Denkschrift über die gcwerbl.-wissenschaftlichen Ergebnisse einer

Reise in Frankreich, mit 148 Holzschnitten, Stuttgart 1845."Der Verfasser verlebte längere Zeit in verschiedenen Theilen Frank-reichs, lernte dort die fortwährend im erfreulichsten Zustande steigendeIndustrie in allen ihren verschiedenen Zweigen, in ihren tausendfäl-tigen Verkettungen aufs Gründlichste kennen, und ertheilt nun indieser Schrift den vielseitigsten, böchst praktischen Rath, auf welcheWeise auö den dort gewonnenen Einsichten, der größte Nutzen durchUebertragung auf würtcmbergischc Verhältnisse zu ziehen sei. Ichwerde von den goldnen Körnern, die hier in Menge auf fast jederSeite zu finden sind, viele auflesen, und sie hier und da in Nach-stehendem mitunter wörtlich verweben, da ich der Ansicht bin,daß bis auf zwei unten noch näher zu erörternde Punkte: (dasZunftwesen und die Wicscnvcr besseret ng) diese Rathschlägeeben so zeit- als sachgemäß, ohne Ausnahme auf die dermaligenGewerbsverhältnisse unseres Großhcrzogthums Hessen, als die desnachbarlichen Würtembcrgs passen.

Ich werde in ähnlicher Weise mit den sonstigen mir zu Gebotestehenden gedruckten Hülfsmitteln, den mir von so vielen Sachver-ständigen mündlich wie schriftlich gütigst ertheilten Auskünften ver-fahren, und, mit thunlichstcr Umgehung aller fremden Ausdrücke, micheiner populären, klaren, deutlichen Sprache zu bedienen streben. Ichrechne um so mehr auf die Nachsicht gestrenger Kritiker, wenn sieeine schon irgendwo gelesene Stelle im Auge haben, und hier dieQuelle nicht sofort angedeutet finden, wenn sie vernehmen, daß we-nigstens 4 Fünftheile dieses Werkchens ausschließlich mir angehören,daß ich hier fast noch mehr das Volk, als die sogenannten höherenStände als Leser vor Augen hatte, dem nichts langweiliger sein

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