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des Geldes in Folge Getreideeinfuhr und Eisenbahnbauten wirdnoch wenigstens 5 Jahren den Gewerben und dem Landbau höchst fühl-bar bleiben. Das Uebel des Pauperismus liegt, wie aus dem Seit-herigen zu ersehen, viel tiefer, die Natur giebt in jedem Bienenstock,in jedem Ameisenhaufen das Beispiel ver Vorrathsaufspeicherunguns Menschen, und warum sollen wir vernünftigsten Geschöpfe aufErden an uns diesen Wink der weisen Natur ungestört vorüber gehenlassen? nein, nie und nimmermehr soll unö dieses zum gerechtenVorwürfe gemacht werden.
Ich schließe diesen Abschnitt mit folgendem, von B. W. Prä-torius aus Sulzbach, verfaßten, ergreifend wahren Gedichte:
Dort glänzt es herrlich in des Reichen SaaleGeziert mit Allem, was das Aug' entzückt;
Da dampfen lieblich ausgesuchte Mahle,
Da winke» lachend perlende Pokale,
Indessen mich die bittre Armuth drückt;
Dort herrschen reiche Fülle, Lust und Freud',
Hier wohnen Mangel, Elend, Herzeleid.
Ihr Reichen denkt in eurem HochgenußDes armen Bruders, welcher darben muß.
Zm kalten Ptübchen fitzen meine KleinenUnd flehen weinend um ein Stücklein Brod.
Wie abgehärmt von Hunger fic erscheinen,
ES blutet mir das Herz bei ihrem Weine»,
Und doch kann ich nicht heben ihre Noth. —
Zhr Reichen, eure Kinder find so sattUnd blühen freudig, wie ei» Nosenblatt,
Bedenket doch in eucrm Ueberfluß
Das Elend, wer mit Kindern darben muß.
Woher die Kleidung für die armen WesenZum Schutze gegen Regen, Frost und Wind?
Womit bedeck' ich ihres Leibes Blößen,
Da sich die Lumpen von einander lösen,
Mit denen dürftig sie umhüllet find? —
Ihr Reichen, sehet eure Kinder an,
Wie warm, wie zierlich find sie angethan.
Bedenket doch in eucrm Ueberfluß,
Daß auch der Arme Kleider haben muß.
Ob Wind und Wetter noch so grausig spielen,
Der Morgen graut, zum Tagwerk eil' ich hin.
Besehet meiner Hände harte Schwielen.
Doch meines Hauses Nothdurft zu erzielen,
Vermag ich nicht durch alle meine Mühen. —