gefunden. Der unübersehbare Schatz der Kenntnisse, welcheuns Licht geben über die in der sogenannten unorganischenNatur thätigen Kräfte, ist der Grund, auf dem man fort-baut; der Faden, an dem man sich in der Dunkelheitfesthält, um vom sichern Wege sich nicht zu entfernen;der Führer, welcher keinen verläßt, noch verlassen kann.Man strebt, sich vom Einfachen zum Zusammengesetzten zuerheben; man bricht mit zögernder Hand die unabsehbareScheidewand nieder, die zwischen dem Todten und Lebendi-gen in früheren Tagen aufgeführt worden, und währendman ungefährdet da einen Verband aufzuspüren sucht, woer wirklich besteht, sieht man über viele Verrichtungen deslebenden Organismus Licht aus dem Reiche aufgehen, wel-ches früher das leblose genannt wurde.
Einen großen Schritt vorwärts hat man der sich im-mer mehr und mehr verbreitenden Kenntniß von der Be-schaffenheit der Stoffe zu verdanken, aus denen die organischeNatur besteht. Diese Stoffe sind der anorganischen Na-tur entnommen, sind also leblose Stoffe. Aus keinen ande-ren, als diesen, sind Thiere und Pflanzen gebildet. Die Wir-kungen dieser Stoffe, die Erscheinungen, welche sie hervor-bringen, sind nach den Umständen verschieden, in denen siesich befinden. Ein Stoff, der leblos heißt, äußert keineErscheinungen des Lebens; ein Körper, der lebendig ge-nannt wird, äußert diejenigen nicht, welche bei einem leb-losen stattgefunden haben würden. Aber das, was sie nicht